Vorwurf: Single-Börsen-Betreiber schickte bezahlte Dates
Nach einigen Treffen hatte die Frau dem Kunden von Match.com – nach Telegraph-Angaben der in den 30ern liegende Matthew Evans – gestanden, dass sie für die Single-Börse arbeite. Evans reichte Klage gegen das Unternehmen ein und behauptet, dass Match.com junge Frauen bezahle, Kunden bei der Stange zu halten, damit sie länger bei dem kostenpflichtigen Dienst bleiben würden.
Eine Sprecherin von Match.com wies die Behauptung gegenüber dem Telegraph scharf zurück und kündigte an, dass man sich zu den vorgebrachten Anschuldigungen zu verteidigen wüsste.
In einem Interview mit dem US-Blatt NewsDay, aus dem der Telegraph zitiert, hat sich Evans Anwalt, Richard Quintilone, zu den Vorwürfen gegen Match.com geäußert. Match.com soll demnach Frauen in größeren Städten angeworben haben, sich mit den Single-Börsenkunden zu treffen – eine Frau hätte ihm gar verraten, sie hätte 100 Treffen pro Monat mit Kunden zu haben. Der Anwalt hofft, dass mit Bekanntwerden des Falls sich nun auch weitere Match.com-Kunden melden würden, denen Ähnliches passiert ist.
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