Rettung des Berliner Samsung-Standorts dank SlimFit-Röhren?
Die angesprochene Röhrentechnik wird von Samsung teilweise unter dem Namen Vixlim vermarktet und wurde ursprünglich von dem Koreaner Seong-Kwon Kim entwickelt. Samsung konnte die Technik bereits im Sommer 2004 zur Serienreife entwickeln und bietet mit dem WS-32Z308P auch in Deutschland einen 81-cm-Breitbildfernseher an, der darauf aufbaut.
Der Vorzug der Röhren liegt in ihrer gemessen an der Bildschirmdiagonale sehr geringen Bautiefe und gegenüber Plasma- und LCD-Fernsehern geringeren Kosten. Der angesprochene Fernseher ist mit Gehäuse trotz seiner großen Diagonale gerade einmal 40 cm tief. LG-Philips hat mit der Cybertube+ ein ähnliches System im Programm und stellte zur IFA 2005 bereits 21-, 29- und 32-Zoll-Modelle vor.
Die Rettung des Berliner Werkes soll nun mit der Produktion dieser Röhren erfolgen. Dies geht aus dem Zukunftskonzept hervor, das IG Metall und Betriebsrat am Montag vorstellen wollen, berichtet der Tagesspiegel(öffnet im neuen Fenster).
"Mittelfristig sind so wieder schwarze Zahlen möglich", sagte der zuständige Stadtteilsekretär der IG Metall, Klaus Wosilowsky, der Zeitung. Der Großteil der 750 Arbeitsplätze könnte dadurch erhalten werden, hoffen die Gewerkschafter.
Darüber hinaus sehe das Konzept vor, dass sich die Produktionsstätte in Berlin-Oberschöneweide weiter auf die klassische Bildröhrentechnik konzentriert. "So würden wir drei bis vier Jahre Zeit gewinnen, um dann ein neues Produkt nach Berlin zu holen", sagte Wosilowsky.
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