Rettung des Berliner Samsung-Standorts dank SlimFit-Röhren?

IG Metall und Betriebsrat wollen neue Produktionsreihe

Das von der Schließung bedrohte Berliner Werk des Elektronikkonzerns Samsung könnte nach Meinung des Betriebsrates und der IG Metall durch eine neue Produktionsreihe gerettet werden. Dabei geht es um die SlimFit-Röhren, die Samsung entwickelt hat, berichtet der Tagesspiegel vorab zu seiner am Samstag, dem 19. November 2005 erscheinenden Ausgabe.

Artikel veröffentlicht am ,

Die angesprochene Röhrentechnik wird von Samsung teilweise unter dem Namen Vixlim vermarktet und wurde ursprünglich von dem Koreaner Seong-Kwon Kim entwickelt. Samsung konnte die Technik bereits im Sommer 2004 zur Serienreife entwickeln und bietet mit dem WS-32Z308P auch in Deutschland einen 81-cm-Breitbildfernseher an, der darauf aufbaut.

Der Vorzug der Röhren liegt in ihrer gemessen an der Bildschirmdiagonale sehr geringen Bautiefe und gegenüber Plasma- und LCD-Fernsehern geringeren Kosten. Der angesprochene Fernseher ist mit Gehäuse trotz seiner großen Diagonale gerade einmal 40 cm tief. LG-Philips hat mit der Cybertube+ ein ähnliches System im Programm und stellte zur IFA 2005 bereits 21-, 29- und 32-Zoll-Modelle vor.

Die Rettung des Berliner Werkes soll nun mit der Produktion dieser Röhren erfolgen. Dies geht aus dem Zukunftskonzept hervor, das IG Metall und Betriebsrat am Montag vorstellen wollen, berichtet der Tagesspiegel.

"Mittelfristig sind so wieder schwarze Zahlen möglich", sagte der zuständige Stadtteilsekretär der IG Metall, Klaus Wosilowsky, der Zeitung. Der Großteil der 750 Arbeitsplätze könnte dadurch erhalten werden, hoffen die Gewerkschafter.

Darüber hinaus sehe das Konzept vor, dass sich die Produktionsstätte in Berlin-Oberschöneweide weiter auf die klassische Bildröhrentechnik konzentriert. "So würden wir drei bis vier Jahre Zeit gewinnen, um dann ein neues Produkt nach Berlin zu holen", sagte Wosilowsky.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tribox 30. Nov 2005

... und du hast einen??? oder wie???

die Röhre 21. Nov 2005

sehe ich auch so ... das Problem ist, das in Europa der Markt für Röhrenfernsehen...

Mit Gerüchten... 21. Nov 2005

In dem Text steht auch "könnte". Gruß Carl

knock 21. Nov 2005

Ich kauf so ein Ding. Für die WM ist das fest eingeplant.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /