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Spieletest: Ankh - Monkey Island und Co. leben!

Witziges Point-and-Click-Adventure von bhv

Vor allem dem Hamburger Publisher dtp war es in den letzten Jahren zu verdanken, dass Fans klassischer Adventures in Deutschland beständig mit guter Software wie etwa Runaway, Tony Tough oder Black Mirror versorgt wurden. Ohne große Vorankündigung bringt nun aber auch das Kaarster Unternehmen bhv mit "Ankh" einen neuen Titel in dieser Kategorie heraus - und liefert dabei ein Spiel ab, das es hinsichtlich des Humors tatsächlich mit Lucas-Arts-Klassikern wie Monkey Island aufnehmen kann.

Ankh (PC)
Ankh (PC)
Schon die Einleitungssequenz und der Titelsong sind eine Klasse für sich - und verdeutlichen bereits, mit was für einem abgedrehten Humor der Spieler in den nächsten Stunden rechnen darf. Nachdem der junge Ägypter Assil bei einer heimlichen Party in der Pyramide des Pharao ein wenig zu unaufmerksam vorgeht, versieht ihn eine aufgebrachte Mumie mit einem Todesfluch. Den wieder loszuwerden gestaltet sich alles andere als einfach: Nur der Pharao selbst wäre in der Lage, Assil aus der Klemme zu helfen. Und der thront schwer erreichbar in seinem Palast.

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Ankh
Ankh
Zu allem Überfluss nimmt Assil von seinem Besuch in der Pyramide auch noch das mysteriöse Ankh-Amulet mit, das er selbst zunächst für einen Flaschenöffner hält, dem aber natürlich diverse zwielichtige Typen sofort auf der Spur sind. Und dann belegt einen der eigene Vater auch noch mit Zimmerarrest - es gab wahrlich schon einfachere Ausgangssituationen.

Die intuitive Point-&-Click-Steuerung erleichtert es allerdings ungemein, sich schnell im alten Ägypten zurechtzufinden - nach wenigen Minuten weiß man, wie sich Ankh spielt. Nämlich genau so, wie praktisch jedes klassische Point-&-Click-Adventure. Die 3D-Grafik sollte einen also nicht irritieren: laufen, Gegenstände aufnehmen und miteinander kombinieren sowie die zahlreichen Multiple-Choice-Gespräche werden allesamt per Mausklick erledigt.

Ankh
Ankh
Eine der witzigsten Szenen in Ankh gibt es gleich zu Beginn - da trifft Assil nach der geglückten Flucht aus seinen Gemächern auf zwei obskure Meuchelmörder, die man wahlweise besänftigen und beleidigen kann. Oder aber man fragt sie erstmal, ob man in diesem Adventure eigentlich sterben kann (Antwort: "Die Entwickler orientieren sich an eher klassischen Adventures, also nein") oder ob man Farb- und Klangrätsel lösen muss.

Wie so vieles, sollte man allerdings auch die Antworten, die man auf diese Fragen erhält, nicht so unbedingt ernst nehmen. Und Ankh ist voll von derartigen Situationen - selten hat man sich so über jeden neu auftauchenden Gesprächspartner und die mit ihm verbundenen Rededuelle gefreut wie hier. Im Mittelpunkt stehen daher oft auch eher unsinnige Dialoge, bei denen man sich beständig versucht zu überbieten, und nicht so sehr das Herausfinden vermeintlich wichtiger Infos; wer sich da an legendäre Fechtkämpfe erinnert fühlt, liegt alles andere als falsch.

Spieletest: Ankh - Monkey Island und Co. leben! 

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Schaggi 12. Jun 2007

Hey ihr! Ich hab von meinem Freund die das Spiel Monkey Island und die dazugehörige...

BG. 19. Feb 2007

Man muss schon sagen: Ein überaus talentierter Troll...

Kira 29. Mär 2006

Hey ihr :( mir ist was dummes passietr ich habe den Banner vom Fest im Garten des Pharao...

xXXx 03. Dez 2005

da hatte ich auch noch nie ein derartiges problem. :)

Ferrum 24. Nov 2005

Danke. :)



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