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Handkurbel-Notebook auf UN-Weltgipfel vorgeführt

Negroponte: Bildung entsteht durch unabhängige Interaktion und Erforschung

UN-Generalsekretär Kofi Annan stellte zusammen mit dem MIT-Media-Lab-Mitgründer Nicholas Negroponte auf dem UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft in Tunis erste funktionierende Prototypen des 100-Dollar-Notebooks für den Einsatz in Entwicklungsländern vor. Für Gegenden, in denen man nicht auf ein Stromnetz zurückgreifen kann, wurde eine Handkurbel integriert, die für eine Minute Kurbelei zehn Minuten Laufzeit ermöglichen soll.

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100-Dollar-Notebook in Aktion
100-Dollar-Notebook in Aktion
Das 100-Dollar-Notebook soll Millionen von Schulkindern in unterentwickelten Ländern zugute kommen, die das Gerät nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause nutzen sollen. Die jetzt vorgestellte Version unterscheidet sich schon rein optisch deutlich von den Zeichnungen, die vor einiger Zeit vom MIT veröffentlicht wurden: Es ist giftgrün mit einigen gelben Farbakzenten und besitzt einen vom Gehäuse abstehenden Handgriff, der im aufgeklappten Zustand auch als Stütze genutzt werden kann. Der Bildschirm des Gerätes ist auf die Rückseite der Tastatur klappbar, so dass eine Art Tablettformat entsteht, wobei die im Display-Teil eingelassenen Cursor-Tasten eine Minimalsteuerung zulassen.

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Die ersten Modelle sollen mit einem 500-MHz-AMD-Prozessor ausgerüstet und mit einem Linux-System von Red Hat ausgestattet werden. Ein Flash-Speicher mit einer Kapazität von einem GByte soll für die Datensicherung dienen. Der spezielle 8-Zoll-Bildschirm soll in zwei Modi laufen: einem hochauflösenden Schwarz-Weiß-Betriebszustand und einem niedriger auflösenden Farbmodus.

100-Dollar-Notebook in Aktion
100-Dollar-Notebook in Aktion
"Das 100-Dollar-Notebook ist in vielerlei Beziehung inspirierend", so Annan. "Es stellt eine beeindruckende technische Errungenschaft dar und ist in der Lage, fast all das zu tun, was deutlich größere und teurere Rechner können. Es birgt die Chance bedeutender ökonomischer und sozialer Fortschritte. Aber vielleicht das Wichtigste ist die wahre Bedeutung von 'Ein Laptop pro Kind'. Es geht nicht nur darum, jedem Kind einen Laptop wie bei einer magischen Bescherung zu geben - der Zauber wohnt in jedem Kind selbst inne - in jedem heranwachsenden Wissenschaftler, Lehrer oder ganz gewöhnlichem Bürger. Diese Initiative soll diese Fähigkeiten ans Tageslicht bringen", so der UN-Generalsekretär in seiner Rede.

Für die Entwicklung des Notebooks und den Vertrieb wurde eine Non-Profit-Organisation namens "One Laptop per Child" (OLPC) gegründet. Es ist geplant, fünf bis zehn Millionen Geräte zwischen Ende 2006 und 2007 produzieren zu lassen. Fünf Unternehmen - Google, AMD, Red Hat, News Corp. und Brightstar - hatten jeweils zwei Millionen US-Dollar für die Gründung von OLPC gespendet.

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mexico 14. Dez 2005

Nee, liegst ueberhaupt nicht falsch. Ich lebe seit 17 Jahren in Mexico und bin zurzeit...

Rince 23. Nov 2005

tja für viele wäre es halt einfach ein ansporn um in die schule zu gehen und natürlich...

brainkopf 21. Nov 2005

Wirtschaftslage vielleicht für ein paar anmelden kann? Gerade das mit der Handkurbel...

brainkopf 20. Nov 2005

Silizium gibt`s ungefähr soviel wie Sand auf der Erde. das Problem sind lediglich die...

brainkopf 20. Nov 2005

noch verteilen die USA Soldaten im Irak Paier Stifte und Süßigkeiten an die Kinder. Man...


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