Microsoft will Nutzer besser vor Phishing schützen

Aktuelle Datenbank von Phishing-Webseiten in die MSN-Search-Toolbar integriert

Microsoft will seine Kunden besser vor Phishing schützen und will dazu auf aktuelle Daten über Phishing-Webseiten zurückgreifen. Über ein Add-in für die MSN-Search-Toolbar soll das Angebot den Nutzern ab sofort zur Verfügung stehen.

Artikel veröffentlicht am ,

Diese Daten sollen die drei Anbieter Cyota, Internet Identity und MarkMonitor zuliefern, so dass Microsoft sie in den "Microsoft Phishing Filter" und die bei Hotmail und Windows Live Mail eingesetzte "SmartScreen-Technik" integrieren kann. Der Microsoft Phishing Filter steht seit Juli 2005 bereit und kann über ein Add-in für MSN-Search-Toolbar genutzt werden, das ab heute in einer finalen Version zum Download angeboten wird.

Auch der Internet Explorer 7 und Windows Vista sowie das Windows XP Service Pack 2 sollen auf die Daten zugreifen.

Auf diesem Weg hofft Microsoft einen effektiven Schutz gegen Phishing anbieten zu können, denn derzeit könne es durchaus einige Tage dauern, bis Phishing-Seiten dicht gemacht werden. Die Lösung sei aber kein Allheilmittel, betont Microsoft.

Bewegt sich ein Nutzer des Internet Explorers mit MSN-Search-Toolbar auf eine Webseite, die der Filter noch nicht als sicher einstuft, prüft der Filter diese Seite gegen eine Datenbank bekannter Phishing-Seiten, um mehr über die Reputation der URL herauszufinden. Diese Datenbank wird mehrmals stündlich durch mehrere Anbieter aktualisiert.

Darüber hinaus scannt der Filter auch die Webseite selbst auf Eigenschaften, die auf Phishing hinweisen. Dabei kommen heuristische Verfahren zum Einsatz und der Filter soll auch selbst hinzulernen.

Das entsprechende Add-In für die MSN-Search-Toolbar ist unter addins.msn.com/phishingfilter zu finden.

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