EMI will variable Preise bei iTunes
Songs bekannter Künstler sollen teurer, unbekannter billiger werden
Einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) zufolge hat Alain Levy, Chef der Plattenfirma EMI, mit Steve Jobs über neue Preise im iTunes-Shop gesprochen. Levy sei zuversichtlich, dass Apple innerhalb eines Jahres flexiblere Preise einführe, so das WSJ.
Derzeit kostet jedes Lied im US-iTunes-Shop 99 US-Cent. Schon in der Vergangenheit forderte die Musikindustrie höhere Preise. Apple lehnte dies aber ab. EMI hingegen möchte keine generelle Preiserhöhung erwirken, sondern wünscht sich eine variable Preisstruktur, berichtet das WSJ online.
Stücke von unbekannten Künstlern sollen dabei weniger kosten, Songs von Stars dafür teurer werden. Laut WSJ sind sich Apple und EMI darüber einig, dass eine neue Preisstruktur eingeführt werden müsse, die Frage sei nur, wann dies geschehe. Levy sagte gegenüber der Zeitung jedoch, dass dies wohl innerhalb des nächsten Jahres erfolgen würde.
Im ersten Geschäftshalbjahr 2005 nahm EMI insgesamt 44,6 Millionen Pfund mit so genannten "digitalen Produkten", also hauptsächlich Downloads, ein.
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