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KDE-Team enthüllt Oxygen

Neue Icons rücken Usability-Aspekte in den Vordergrund. Die KDE-Künstler rund um David Vignoni, Autor des Iconsset "Nuvola", haben mit "Oxygen" ein neues Projekt vorgestellt. Die eigens dafür geschaffene Webseite stellt einige Beispiele sowie die Philosophie hinter den Icons vor, die mit KDE 4.0 Einzug halten sollen.
/ Jens Ihlenfeld
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In die neuen Icons sollen vor allem Usability-Aspekte und neue Techniken einfließen. So bevorzugt Oxygen realistische Icons und stellt damit eine Abkehr von den bisher eher verspielten Icons im aktuellen Standardthema Crystal dar. Einfach strukturierte Symbole für Aktionen sollen verhindern, dass der Benutzer die Übersicht im Icon-Dschungel verliert.

Komplexere Symbole für Nutzdateien wie Dokumente und Audio sollen nach Vorstellung der Macher hingegen groß, aber trotzdem schlicht sein. Durch eine Farbunterscheidung zwischen den Dokumentengruppen und eine Vergrößerung auf 128 x 128 Pixel für Dokumentensymbole sollen Benutzer Dateien schneller zuordnen können. Symbole für Anwendungen besitzen die höchste Detailstufe. Alle Icons sind im Vektorformat SVG verfügbar.

Die Autoren nehmen bewusst Anleihen an den Nuvola-Icons oder dem MacOS X. "Wie bei jeder Form von Kunst ist Oxygen von anderen Arbeiten inspiriert" , heißt es dazu auf der Webseite. Doch vor allem seien eine Menge eigener Design- und Usability-Studien in das Projekt eingeflossen.

Das Oxygen-Projekt ging aus dem Treffen des Appeal -Teams Anfang März hervor. Appeal sieht sich als Brutstätte für innovative Ideen, die in die neue Generation von KDE Einzug halten sollen. Sobald es fertig gestellt ist, soll Oxygen unter einer GNU-Lizenz veröffentlicht werden. [von Daniel Molkentin]


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