Spieletest: Quake 4 - Düsterer Shooter mit viel Atmosphäre

Screenshot #3
Screenshot #3
Die Kumpanen sind nicht nur zur Feuerunterstützung da, sie können den Spieler auch verarzten und die Rüstung reparieren, sofern ein Mediziner oder ein Techniker mit von der Partie sind. Der ein oder andere Techniker ist zudem in der Lage, die Waffen zu verbessern - sofern man ihn findet. Das erleichtert das Spiel enorm und sorgt zudem dafür, dass der Spieler seine Einheit nicht unbedingt als Kanonenfutter sieht. Zumindest im normalen Schwierigkeitsgrad (Stufe 2 von 4) gehört jedoch schon einiges an Nachlässigkeit dazu, Squad-Mitglieder überhaupt zu verlieren.

Die Karten selbst sind recht linear, Rätsel beschränken sich auf wenige Hüpfer, um etwa eine Tür von der anderen Seite zu öffnen und einige Schalter zu bedienen. Auch wenn die Karten manchmal den Eindruck machen, dass sie weiter erforscht werden könnten, so steht dem Spieler öfter mal eine Barrikade im Weg, die zwar überwindbar scheint, sich jedoch schnell als lieblos eingebaute Levelbegrenzung entpuppt. Auch wenn dies von den Außenleveln nicht behauptet werden kann, ist das Leveldesign der Gebäude abwechslungsreich.

Einzelne Gebiete tauchen ab und zu ein zweites Mal auf, was allerdings gut in die Hintergrundgeschichte eingebettet ist und sich zudem auf einen kleinen Teil des jeweiligen Levels beschränkt. Der zweite Besuch führt zudem meist in eine andere Richtung. Außerdem ist ein weiterer Besuch einzelner Ortschaften nicht unbedingt nachteilig, sondern sorgt für einen guten Wiedererkennungseffekt.

Screenshot #4
Screenshot #4
Die Gegnerabwechslung könnte hingegen ein wenig besser ausfallen, auch wenn man in den dunklen Gängen nicht immer viel sieht. Für etwas Abwechslung sorgt hingegen das gelegentliche Bedienen unterschiedlicher Geschütze, in denen auch mal ein Kamerad mit Deckungsfeuer beschützt werden muss. Anfangs ist man nur Schütze, später können auch die verschiedenen Fahrzeuge durch die Landschaft gesteuert werden. Mit einem Panzer durch karge, nicht sehr weitrechende Landschaften zu fahren und eine geringe Anzahl an Gegnern auszuschalten ist allerdings keine echte, spielerische Herausforderung.

Für Abwechslung sorgen die Aufträge: Mal muss jemand beschützt werden und ein anderes Mal geht es darum, einen Schalter ausfindig zu machen, was auf Grund der Linearität der Level jedoch nicht sonderlich schwer fällt, so dass die Aufträge eigentlich nur für eine bessere Atmosphäre sorgen.

Der Blutgehalt des Spiels geht gegen null, zumindest in der entschärften, ab 16 Jahren freigegebenen und recht spät erschienenen deutschen Version. Diese wurde überhaupt stark beschnitten: Im Vergleich zu Screenshots der US-Fassung könnte man meinen, dass bei dem Krieg auf Stroggos kaum Menschen umkommen und die Stroggs auch keine Experimente mit ihnen machen, somit wirkt das Spiel überraschend harmlos. Auch wenn Publisher Activision gegenüber Golem.de behauptete, die britische Version nicht in Deutschland ausliefern zu wollen, war diese doch problemlos im Handel zu finden, zumindest bis zu ihrer Indizierung.

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Yorick 29. Dez 2005

Hier nochmal ein anderer Link: http://www.idsoftware.com/ Schade, daß diese News so...

Bibabuzzelmann 26. Nov 2005

Hier ist noch ein Link http://www.gamershell.com/download_11642.shtml

suicidespoon 24. Nov 2005

Quake 4 wurde in id's auftrag von raven programmiert, das ganze projekt wurde von id...

ajam 23. Nov 2005

Hi @ All die englische version von Quake 4 gibs hir zu laden natürlich free...



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