Zeta künftig mit OpenOffice.org
OpenOffice.org läuft bereits auf Systemen wie Windows, Linux oder Solaris und eignet sich nach Aussage der Zeta-Entwickler besonders, da es mit sehr vielen Dateiformaten umgehen kann. Daher soll OpenOffice.org 2.0 in künftigen Zeta-Versionen enthalten sein.
YellowTab nahm bereits Kontakt mit der OpenOffice.org-Entwicklergemeinde auf und besprach die notwendigen Schritte. Begonnen wurde mit der Erstellung eines Organigramms(öffnet im neuen Fenster) der Abhängigkeiten, dann beschloss man, vom Kommandozeileninterpreter cShell auf Bash umzusteigen und passte den Sourcetree daran an. Nun arbeiten die Entwickler an der Portierung der etwa 200 einzelnen Pakete von OpenOffice.org auf Zeta.
Momentan sollen bereits 40 Pakete vollständig portiert sein, so YellowTab. Sobald alle nötigen Vorbereitungen abgeschlossen sind, soll der Quellcode dann in das Zeta-Quellcode-Verwaltungssystem eingepflegt werden. Laut YellowTab geht die Portierung sehr schnell voran, so dass bald mit einer lauffähigen Version zu rechnen sei. Der Einsatz von OpenOffice.org 2.0 unter Zeta würde überdies erst durch den Wechsel auf den GCC 4 möglich, so der Hersteller weiter.
Für wann jedoch eine neue, erstmals GCC4-basierte Zeta-Version geplant ist, gab YellowTab nicht bekannt. Die aktuelle Zeta Version 1.1 lässt sich auch in Form einer Live-CD(öffnet im neuen Fenster) ausprobieren. Regulär kostet die Zeta Deluxe Edition 94,46 Euro.
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