Runder Geburtstag: Windows wird 20

Windows 95
Parallel zu Windows 95 etablierte sich das bereits 1994 eingeführte Windows NT 3.5 (New Technology) zusammen mit dem Windows NT Server in Unternehmen. Im Gegensatz zu Windows 95 waren dies reine 32-Bit-Betriebssysteme und kamen komplett ohne MS-DOS-Erbe daher.
Nach weiteren Versionen wie Windows 98 (1998) oder ME (2000) gab es mit Windows 2000 (2000) einen ersten Ansatz, die Vorteile der NT-Reihe mit denen der Heimanwendersysteme zu kombinieren. In Form von Windows XP verschmolzen diese beiden Produktreihen 2001 dann tatsächlich. Mittlerweile wird Windows längst nicht nur auf PCs und Servern eingesetzt, vielmehr wird es mit der Windows XP Media Center Edition auch zur Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer, die sich per Fernbedienung steuern lässt. Auf mobilen Endgeräten wie PDAs und Handys läuft Windows heutzutage ebenso wie auf Tablet-PCs. Ferner arbeitet man bei Microsoft am vernetzten Heim, in dem alles per Computer gesteuert wird - natürlich ebenfalls auf Windows-Basis.
Doch auch abseits des Mainstreams kommt das Betriebssystem zum Einsatz: Windows CE oder Windows XP Embedded laufen beispielsweise in Test- und Messgeräten sowie Controllern in der Industrie. Der ganz große Erfolg war Microsoft in diesen Bereichen jedoch nie vergönnt, da vor allem spezielle Embedded-Systeme und zunehmend Linux Windows den Rang abliefen. In Zusammenarbeit mit Autozulieferern forschen die Redmonder ferner an Geräten, die Windows auch ins Auto bringen könnten. Microsoft investierte im Finanzjahr 2005 insgesamt 6,18 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung. All diese bereits erschlossenen Anwendungs- sowie die aktuellen Forschungsgebiete spiegeln dabei die Vision des Microsoft-Gründers Bill Gates wider: "Empower people through great software - any time, any place, and on any device."

Die nächste Windows-Generation: Vista
Obwohl sich Microsoft mit seinem Verhalten und Windows nicht nur Freunde machte, hängt der Erfolg des Unternehmens doch unmittelbar mit dem Betriebssystem Windows zusammen: Bei der Veröffentlichung von Windows 1.0 beschäftigte Microsoft 910 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 140 Millionen US-Dollar. Heute ist Windows in mehr als 140 Sprachen verfügbar und Microsoft hat, 30 Jahre nach Gründung, weltweit 61.000 Mitarbeiter und konnte im Finanzjahr 2005 einen Umsatz von 39,8 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Weltweit arbeitet der Softwarehersteller mit 775.000 Partnerunternehmen zusammen, alleine in Deutschland sind es 25.000. Darunter natürlich auch PC-Hersteller, die Windows als OEM-Versionen mitliefern und so weiter zur Verbreitung und zum Erfolg des Betriebssystems beitragen.
Die nächste Windows-Generation Vista wird überdies für die zweite Jahreshälfte 2006 erwartet - gerüchteweise soll es am 15. November 2006 erscheinen, also kurz vor dem 21. Geburtstag von Windows.
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hey endlich mal jemand der das genauso sieht =) ich muss ehrlich sagen, deutsch ist echt...
Entschuldigung, jetzt aber mal haarscharf nachgefragt :D Wie soll man den Virus in den...
was meinst du mit sowtwarespielereien mehr als die meisten linuxdistributanten, die mit...
nein, alles ist richtig. damals hiess es paintbrush