Cisco stellt Lösungen für stadtweites WLAN-Mesh vor
Selbstkonfigurierende Access-Points zur Erweiterung der Abdeckung
Cisco hat seine erste WLAN-Mesh-Lösung vorgestellt, mit der man stadtweite WLAN-Netze errichten kann. Die Cisco-Lösung wird derzeit in zwei US-Städten aufgebaut: in Dayton, Ohio sowie in Lebanon im Bundesstaat Oregon.
Dayton hat rund 166.000 Einwohner und erreicht damit die typische Größe der meisten US-Städte. Derzeit ist eine Quadratmeile der Stadtfläche mit einem kostenlosen WLAN versorgt, doch die Stadt plant bis Ende 2006 eine Abdeckung von insgesamt 55 Quadratmeilen, was dem gesamten Stadtgebiet entsprechen soll. Später sollen vielleicht sogar mobile Mesh-Access-Points in Stadtbussen eingerichtet werden, um Pendlern einen mobilen Internetzugang zu gewähren.
An die Stadt Lebanon im Staat Oregon mit nur 13.000 Einwohnern stellt diese Siedlung eine andere Herausforderung dar: Zwar leben dort weniger Leute, doch das bedeutet auch, dass die Kosten für die Errichtung eines Netzes pro Einwohner deutlich höher sind. Derzeit deckt Ciscos WLAN-Mesh-Netz für die Stadt schon rund 40 Prozent der Fläche ab, doch ist hier der Ausbauschwerpunkt im Mobile-Bereich geplant: Die Stadt will ein Mesh-Netz aufbauen, bei dem Polizeiautos und der öffentliche Nahverkehr mit mobilen Terminals auf das Internet zugreifen können.
Eine der wichtigsten Elemente in Ciscos Mesh-Lösung ist die Entwicklung des so genannten "Adaptive Wireless Path Protocols". Es ist dafür ausgelegt, die jeweils besten Verbindungen zu gerade erreichbaren Access-Points herzustellen und diese ständig auf bessere Alternativen hin zu überprüfen.
Der Cisco Aironet 1500 Access Point arbeitet mit diesem Protokoll und kann sowohl auf Hausdächern und Masten montiert werden. Er ist selbstkonfigurierend und verbindet sich selbstständig mit einem bereits vorhandenen Mesh-Netzwerk. Er besitzt zwei Funkmodule, wobei eines ausschließlich zum Verbindungsaufbau zu anderen Access-Points gedacht ist, während das zweite frei nutzbar ist. Die Kommunikation besonders schützenswerter Einrichtungen wie Polizei und Feuerwehr kann vom übrigen Datenverkehr getrennt abgewickelt werden. Die Hardware arbeitet mit AES-Verschlüsselung zwischen den einzelnen Nodes sowie WPA2 und WEP.
Für Ciscos "Unified Wireless Architecture" werden zudem Cisco Wireless LAN Controller betrieben, die für das Datenmanagement und die Wartung und Sicherheit des Meshes sorgen sollen.
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Falls da jemand bedenken hat sollte er sich kein Handy ans Ohr halten. Die Strahlung...
...auf die Ergebnisse. "Selbstkonfigurierende Access-Points" könnt ich auch gebrauchen.