Abo
  • Services:

World of Warcraft Launcher - Warnt vor Trojanern und Cheats

Blizzard bereitet außerdem den Patch 1.9 mit inhaltlichen Neuerungen vor

Mit einem neuen Startprogramm will Blizzard sein Online-Rollenspiel World of Warcraft nun besser vor Passwörter ausspähenden Trojanern und Cheat-Programmen schützen. Bereits zuvor hatte Blizzard damit Aufsehen erregt, dass der Spiel-Client während des Betriebs nach verdächtigen Aktivitäten Ausschau hält und diese gegebenenfalls zur Account-Sperrung führen können - Spionage-Vorwürfe wurden von den Entwicklern vehement zurückgewiesen, es gehe nur um einen ungestörten Spielbetrieb.

Artikel veröffentlicht am ,

WoW-Launcher (Mac-Version)
WoW-Launcher (Mac-Version)
Nun soll World of Warcraft auch dem Spieler selbst mitteilen, wenn etwas nicht stimmt: Wird ein Trojaner oder betrügerische Drittanbietersoftware erkannt, so erscheint Blizzard zufolge eine Nachricht mit weiteren Informationen. Damit soll das Ausspähen von fremden Account-Namen und -Passwörtern erschwert werden.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Kaiserslautern, Zweiburücken
  2. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Nürnberg, Gemünden am Main

Unbemerkt im Hintergrund laufende Trojaner, welche die Eingaben überwachen, haben schon so manchen Spieler den Account gekostet. Die automatische Erkennung soll besonders solchen Spielern helfen, die sich ihren Rechner mit anderen Spielern teilen, wie beispielsweise in Internet-Cafés oder in Familien mit nur einem PC. Auf eine Antiviren-Software sollte man Blizzard zufolge aber dennoch nicht verzichten.

Wer den World of Warcraft Launcher nicht benutzen will, kann ihn inklusive all seiner Eigenschaften durch den direkten Start des Spielclients aus dem Spielverzeichnis umgehen. "Es werden keine Informationen an Blizzard übermittelt. Sollten Spieler sich entscheiden, den World of Warcraft Launcher zu übergehen [...] und World of Warcraft zu starten, ohne betrügerische Drittanbietersoftware zu entfernen, so besteht das Risiko, dass der Account geschlossen wird, wenn der Betrugsversuch während des Spiels entdeckt wird, unabhängig davon, wer sie installiert hat", betonen die Entwickler.

Mit dem neuen Launcher sollen Spieler nun auch mehr Neuigkeiten aus World of Warcraft erhalten. Links zu wichtigen Community- und Supportupdates sorgen Blizzard zufolge für schnelleren Zugang zu wichtigen Informationen. So verpassen diejenigen, die nicht ständig auf den Blizzard-Webseiten zu Besuch sind, hoffentlich keine Ingame-Events mehr. Dazu kommen Knöpfe zum Start des Spiels, zu Testservern und zum Aufruf des Support-Bereichs.

Auch bei den Spielinhalten kündigt sich Neues an: Der Patch 1.9 wird die Ruinen von "Ahn'Qiraj" mit sich bringen, die ein Dungeon für 20-Mann-Gruppen sowie einen Tempel für 40 Spieler beinhalten. Um auf ihren jeweiligen Realms die Tore von Ahn'Qiraj zu öffnen, müssen die Spieler eine "gewaltige Weltquest" abschließen.

Zudem wird es ab dem neuen Patch einfacher, Gegenstände über das Auktionshaus zu kaufen und zu verkaufen - dies soll durch ein Verbinden der Auktionshäuser einer Fraktion sowie durch Kopplung der neutralen Auktionshäuser geschehen. Auch die Chat-Kanäle für die Suche nach Gruppen wurden zusammengelegt, so dass Spieler nicht mehr nur lokal nach Mitstreitern suchen müssen. Dazu kommt noch die Möglichkeit, mehreren Schlachtfeldwarteschlangen gleichzeitig beitreten zu können. Tief greifend überarbeitet werden die Paladin-Talente. Außerdem werden noch die hochstufigen Rüstungssets der Charakterklassen optisch aufgewertet. Welche weiteren Neuigkeiten der Patch mit sich bringt, welche Fehler er behebt und vor allem wann er kommt, wurde noch nicht verkündet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 99,99€
  3. 4,95€

Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /