Fehler in GTK+ führt zu Pufferüberlauf
Laut der IT-Sicherheitsfirma iDefense(öffnet im neuen Fenster) stecken die Fehler in der GdkPixBuf-Bibliothek, die für das Rendern der Bilder zuständig ist. Um die Fehler auszunutzen, genügt es, bestimmte Parameter im Bild zu manipulieren.
Öffnet man das Bild mit einem Programm, das auf GTK+ basiert, wird ein Heap Overflow ausgelöst, der die Applikation zum Absturz bringt. Zusätzlich ist es möglich, beliebigen Programmcode mit den Rechten des jeweiligen Benutzers auszuführen. Da die betroffene Bibliothek in vielen Anwendungen eingesetzt wird, kann die Sicherheitslücke sowohl lokal als auch über ein Netzwerk ausgenutzt werden.
Nach Angaben von iDefense existieren die Sicherheitslücken nicht nur in den Paketen diverser Linux-Distributoren, sondern tauchen auch bei einer selbstkompilierten Version auf. Der Linux-Distributor Red Hat hat bereits reagiert und stellt Updates für die Pakete gdk-pixpuf(öffnet im neuen Fenster) und GTK2(öffnet im neuen Fenster) bereit. Patches der anderen Distributoren sollten folgen.