Abo
  • IT-Karriere:

Google Web Accelerator wieder da

Proxy und Browser-Plug-in beschleunigen Zugriffe auf Webseiten

Der seit mehr als sechs Monaten nicht mehr angebotene Google Web Accelerator steht ab sofort wieder zum Download bereit und gilt nun auch für europäische Nutzer. Mit dem Web Accelerator will Google den Webzugriff beschleunigen, indem das globale Computernetzwerk von Google zu einem Proxy-Server mutiert, der dann vom Browser genutzt werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Sämtliche Anfragen nach Webseiten laufen über den Google Web Accelerator, der Kopien von häufig aufgerufenen Webseiten speichert und so Lastspitzen abfangen kann. Bei der Überarbeitung einer Webseite werden statt der kompletten Seite nur die Änderungen übertragen, was das Laden der Seite deutlich beschleunigen soll. Zudem komprimiert der Web Accelerator alle Webseiten, damit diese zügiger übertragen werden.

Stellenmarkt
  1. Südzucker AG, Mannheim
  2. DIS AG, Stuttgart

Darüber hinaus nutzt der Google Web Accelerator "Prefetching", d.h. es werden einige Webseiten im Voraus auf den Rechner des Nutzers übertragen. Auch die Kontrolle über die Internetverbindung übernimmt die Software, um so Verzögerungen zu minimieren. Nach Herstellerangaben erhält man die größten Geschwindigkeitsvorteile bei Breitbandverbindungen, so dass Modem-Nutzer damit kaum zügiger durch das Internet surfen. Nicht beschleunigt werden zudem verschlüsselte Verbindungen über HTTPS sowie Downloads größerer Dateien.

Der Web-Accelerator steht derzeit nur für Windows 2000 ab Service Pack 3 sowie Windows XP zum Download bereit. Das Plug-in gibt es für den Internet Explorer ab der Version 5.5 sowie für Firefox ab Version 1.0. Um eine Beschleunigung mit anderen Browsern zu erzielen, müssen die betreffenden Proxy-Einstellungen von Hand vorgenommen werden. Dazu braucht man nur die Proxy-Einstellungen für HTTP-Verbindungen im Browser auf 127.0.0.1:9100 zu stellen.

Die Software bindet ferner eine Toolbar in den Internet Explorer oder in Firefox ein, die den Status des Google Web Accelerator anzeigt und darüber informiert, welche Download-Geschwindigkeiten gerade erreicht werden. Auch weist die Software aus, wie viel Zeit sie dem Nutzer bereits gespart hat. Zudem lässt sich einstellen, in welchem Umfang die einzelnen Beschleunigungstechniken verwendet werden sollen. So lassen sich das Prefetching oder der Cache sowie die Beschleunigung komplett oder gezielt für einzelne Seiten deaktivieren.

Nach wie vor befindet sich der Google Web Accelerator im Beta-Test, allerdings können nun auch Nutzer aus Europa einen Geschwindigkeitsgewinn erwarten. Zuvor konnten Anwender außerhalb der USA nur eine geringe Beschleunigung erwarten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 339,00€
  2. 269,00€
  3. (u. a. Far Cry New Dawn für 19,99€, Ghost Recon Wildlands für 15,99€, Rayman Legends für 4...
  4. (u. a. PUBG für 13,99€, Final Fantasy XIV - Shadowbringers für 27,49€, Mordhau für 19,99€)

google 17. Nov 2005

Sie wollen deine Seele.

RPGamer 17. Nov 2005

An dem konkreten Beispiel wird es nicht funktionieren weil du nach dem Klicken noch auf...

hullo 16. Nov 2005

Wenn man unbeschränke flatrate hat, ist es sehr sehr gut. Ich habe schon studen von...

eleitl 16. Nov 2005

Anonymisierer nicht unbedingt. Zudem: Tor/Privoxy.

Stefan Schuster 16. Nov 2005

Yippieh! Wikipedia wird jetzt benutzbar! Nicht mehr klicken und 68 Sekunden (!) auf den...


Folgen Sie uns
       


Asus Prime Utopia angesehen

Asus zeigt auf der Computex 2019 eine Ideenstudie für ein neues High-End-Mainboard.

Asus Prime Utopia angesehen Video aufrufen
Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
  2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

    •  /