LaCie-Festplatten mit Biometrie und Hardware-Verschlüsselung
Die Hardware-Verschlüsselung der Daten soll für einen Schutz der eigentlichen Daten sorgen, denn fällt die Platte in die falschen Hände, könnte man das Gerät ohne Verschlüsselung noch immer aus dem Gehäuse ausbauen und auslesen und so den Fingerabdruck-Schutz umgehen.
Die "Mobile LaCie SAFE"-Festplatten arbeiten auf DES- (56-Bit-Schlüssel) oder Triple-DES-Basis mit 128-Bit-Schlüssel und sind in Kapazitäten von 40, 80 und 120 GByte erhältlich. Der Schlüssel basiert auf einem 24-stelligen Passwort, das in der Hardware gespeichert ist. Die beiden Verschlüsselungsmodi unterscheiden sich in der Transferrate. Die maximalen Datentransferraten betragen nach Herstellerangaben 20 bis 21 MByte/s im Triple-DES-Modus und 25 bis 27 MByte/s im DES-Modus.
Bis zu fünf Benutzer können mit individuellen Zugriffsrechten (Lese- und Schreibberechtigung oder nur Leseberechtigung) registriert werden. Natürlich kann man auch mehrere Fingerabdrücke pro Benutzer registrieren – das Minimum sind zwei Stück. Das Gerät speichert insgesamt zehn Abdrücke. Die Software zum Einrichten des Gerätes läuft unter Windows und MacOS X.
Die Gehäuse messen 138 x 80 x 25 mm und werden per USB 2.0 angeschlossen und darüber auch mit Strom versorgt.
Die LaCie-SAFE-Festplatten mit Biometrie-Sensor und Verschlüsselung sollen ab November 2005 erhältlich sein. Die Laufwerke arbeiten mit 4.200 (120-GByte-Modell) bzw. 5.400 Umdrehungen pro Minute (40 und 80 GByte) und verfügen über jeweils 8 MByte Cache-Speicher.
Die Euro-Preise liegen noch nicht vor, in den USA kostet das 40-GByte-Modell knapp 220,- US-Dollar, die 80-GByte-Version 270,- US-Dollar und das 120-GByte-Modell 400,- US-Dollar.