T-Mobile und Nokia testen HSDPA erfolgreich
Mit HSDPA bald mobiles Surfen bis zu 1,8 MBit/s möglich
Die HSDPA-Technik (High Speed Downlink Data Packet Access), die erheblich schnellere Download-Raten für G3-Netze erzielen soll, wird derzeit von Nokia als Hersteller der WCDMA-Netztechnik und T-Mobile getestet. Dabei wurden Verbindungen in den Netzen in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland erfolgreich hergestellt. Vor einer kommerziellen Einführung von HSDPA sind aber noch weitere Tests nötig.
"Die realisierten HSDPA-Verbindungen demonstrieren die Bereitschaft von T-Mobile, neue Maßstäbe bei der Qualität breitbandiger mobiler Datendienste zu setzen", erklärte Hamid Akhavan, Chief Technology Officer bei T-Mobile. "Die durchgeführten Gespräche sind ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen T-Mobile und Nokia im Bereich schneller mobiler Datenverbindungen und breitbandiger Anwendungen."
Nokias HSDPA-Lösung ist ein Software-Upgrade zum WCDMA-Netz und soll Endnutzern Download-Raten von bis zu 1,8 MBit/s in der ersten Phase bieten. Mit den Standard-WCDMA-Netzen lassen sich derzeit 384 KBit/s erzielen. Mit HSDPA will T-Mobile zur CeBIT 2006 starten.
Ein weiteres Update steht bereits in den Startlöchern. Unter dem Akronym HSUPA für "High Speed Uplink Packet Access" sollen dann auch bei den Upload-Geschwindigkeiten höhere Raten erzielt werden. Die von Nokia-Netzen unterstützte Upload-Geschwindigkeit liegt derzeit bei 384 KBit/s. Wie schnell es dann mit HSUPA wird, ließ Nokia noch offen.
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