Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Asterisk: TK-Anlagen-Hersteller sollen IAX2 unterstützen

Inter Asterisk Exchange Protocol soll für mehr Sicherheit sorgen. Der Asterisk e.V. fordert alle Hersteller von Telefonanlagen auf, das offene IAX2-Protokoll zu unterstützen. Das "Inter Asterisk Exchange Protocol" (IAX2) erlaubt eine IP-basierte Telekommunikation über einen einzigen Port - ohne dass es Probleme mit NAT-Firewalls geben soll.
/ Jens Ihlenfeld
16 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Während das Real Time Protocol (RTP) in Verbindung mit SIP bei jedem Verbindungsaufbau den zu nutzenden Zugang neu aushandelt und so für Angreifer ständig einige offene Ports frei zugänglich seien, schließe IAX2 Sicherheitsangriffe auf Netzwerke praktisch aus, heißt es von Seiten des Asterisk e.V.

Darüber hinaus unterstütze IAX2 die zertifikatsbasierte Authentisierung (RSA-Zertifikate), so dass auch mit Voice over IP (VoIP) eine sichere Telekommunikation gewährleistet sei.

Das Asterisk-Protokoll biete aber weitere Vorteile, denn bei gleichzeitig geführten VoIP-Gesprächen mit IAX2 werden die zu übertragenden "Nutzdaten" auf einen einzigen Kanal gebündelt (Trunking). Der erforderliche Netzwerkverkehr werde damit auf ein Mindestmaß reduziert.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von Open-Source-Software - im Speziellen von Asterisk - aktiv zu fördern. Dazu stellt der Asterisk e.V. Ressourcen für Entwicklung und Verbreitung der softwarebasierten VoIP-Telefonanlage bereit.


Relevante Themen