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Pentium 4 662 und 672 unterstützen "VT"

Intel virtualisiert den Desktop mit Vanderpool

Intels "Virtualization Technology" (VT) alias "Vanderpool" startet nun auch im Desktop-Bereich. Dazu liefert Intel ab sofort neue Pentium-4-Prozessoren aus, die "VT" unterstützen und es somit erlauben, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf einem PC auszuführen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit VT bieten die Prozessoren spezielle Funktionen, um mehrere Betriebssysteme bzw. mehrere Applikationen in unabhängigen Partitionen bzw. Containern auszuführen. So können bestimmte Teile des Systems gezielt voneinander abgeschottet werden, obwohl sie denselben Prozessor und den gleichen Speicher nutzen.

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Die IT-Abteilung eines Unternehmens kann sich beispielsweise einen Teil des PCs mit vollem Zugriff sichern, um darüber Sicherheits- und Verwaltungsdienste abzuwickeln, ohne dass der Benutzer Zugriff auf diesen Bereich erhält oder in seiner Arbeit unterbrochen wird. Zudem ist es möglich, Internet-Traffic durch eine spezielle Partition zu leiten, bevor der Datenstrom die Applikationen des Benutzers erreicht.

Zudem lassen sich auf diese Art und Weise neue Betriebsysteme auf einem PC installieren, ohne das bestehende System zu gefährden und die anderen Betriebssysteme zu stören. Mit VT ist die Virtualisierungssoftware Xen für Linux beispielsweise in der Lage, auch unveränderte Betriebssysteme wie Windows als Gäste zu unterstützen.

Unterstützt wird VT von den neuen Pentium-4-Modellen 672 und 662, wobei die letzte Ziffer auf die Unterstützung von VT hinweist. Die Einzelpreise für die beiden Prozessoren gibt Intel mit 605,- US-Dollar für das Modell 672 mit 3,8 GHz und 401,- US-Dollar für das Modell 662 mit 3,6 GHz an. Erste Systeme sollen unter anderem von Acer, Founder, Lenovo und TongFang zu haben sein.

Anfang 2006 will Intel dann Vanderpool auch seine Remote-Management-Erweiterung "Active Management Technology" (IAMT) zur Seite stellen, die anfangs der Dual-Core-Plattform mit Codenamen "Averill" vorbehalten bleibt - das ganze Paket bezeichnet der Hersteller als "Intel Professional Business Platform". Auch im Notebook-Bereich soll VT Einzug halten.

Seit rund einer Woche liefert Intel den Server-Prozessor Xeon MP mit Unterstützung von VT aus. Ab Mitte 2006 soll auch Itanium VT unterstützen.



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Opber 15. Nov 2005

Oder müsste man warten bis Mainboards und oder Betriebsysteme daran angepasst sind?

Salphir 15. Nov 2005

Ich selber gehöre wohl eher zur zweiten Gruppe. Könnte mir aber gut vorstellen, etwas...

Ralff... 15. Nov 2005

http://www.techchannel.de/technologie/prozessoren/432777/ AMD kommt etwas später...

sp1 15. Nov 2005

Ok. Aber wie z.B. wird mit externen Firewire/SATA/USB-Massendatenträgern umgegangen, die...

Alf 15. Nov 2005

Was ist denn blöde? Fast jeder hat heutzutage 2 Platten (laut den Profilen, die ich...


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