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Koalitionsvertrag: "Killerspiele" verbieten

Jugendschutz bei Computerspielen soll schnellstmöglich auf den Prüfstand. Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU sieht unter anderem auch Änderungen im Bereich des Jugendschutzes vor. In dem Papier wird explizit ein Verbot von "Killerspielen" gefordert.
/ Jens Ihlenfeld
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So haben die beiden Parteien im Koalitionsvertrag mit dem Titel Gemeinsam für Deutschland - mit Mut und Menschlichkeit(öffnet im neuen Fenster) verabredet, die von Rot-Grün gefassten Neuregelungen im Jugendschutz schnellstmöglich auf den Prüfstand zu stellen. Dies solle noch deutlich vor dem für März 2008 verabredeten Zeitpunkt passieren. Man wolle "notwendige Konsequenzen" rechtzeitig ziehen.

In diesem Rahmen soll unverzüglich ein "zielorientierter Dialog mit den Ländern" aufgenommen werden, um über die Wirksamkeit des Konstrukts "regulierte Selbstkontrolle" , Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen und insbesondere die Alterskennzeichnung von Computerspielen diskutieren. Zudem wird ausdrücklich ein "Verbot von 'Killerspielen'" in die Diskussion gebracht.

Ausgehend von Berichten des ZDF-Magazins "Frontal 21" hatten einige Politiker bereits Ende 2004 einen schärferen Jugendschutz bei Computerspielen gefordert. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hatte auch eine gesetzliche Regelung ins Spiel gebracht, um "Gewaltspiele" einzudämmen.


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