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E-Mail soll international werden

IETF arbeitet an RFCs für internationale E-Mail-Adressen. Die IETF arbeitet derzeit im Rahmen der Arbeitsgruppe "Internationalized Email and Extensions" (WG IEE(öffnet im neuen Fenster)), vormals IMA, an der Internationalisierung von E-Mail-Adressen. Damit soll es künftig möglich werden, lokale Sonderzeichen wie auch "ä", "ö", "ü" oder "ß" in E-Mail-Adressen zu nutzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Allerdings hält die Internationalisierung von E-Mail-Adressen einige spezielle Probleme bereit, die es zu lösen gilt, schließlich kommen die E-Mail-Adressen sowohl im Header einer E-Mail als auch im Mail-Envelope ("Umschlag") zum Tragen und es gibt einige sehr alte Beschränkungen, die sich auf die lokalen Teile der E-Mail-Adresse beziehen.

Die IEE-Arbeitsgrupppe setzt daher auf eine SMTP-Erweiterung, die es erlaubt, Unicode (UTF-8) sowohl im Envelope als auch in Mail-Headern zu nutzen. Dazu sollen zunächst einige experimentelle RFCs erarbeitet werden, die diesen Ansatz detailliert beschreiben und als Grundlage für Interoperabilitätstests von Implementierungen dienen sollen.

Dazu gehört auch ein "Downgrading", also die Umwandlung einer internationalen E-Mail zu einer, die zu herkömmlichen SMTP-Implementierungen kompatibel ist.

Sobald die einzelnen RFCs fertig gestellt und implementiert sind, soll eine Evaluation stattfinden.


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