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10-cm-Windräder erzeugen Strom für Funksensoren

Piezoelektrische Windräder-Technik sorgt für Strom. Nach einem Artikel der Fachzeitschrift Nature hat Dr. Shashank Priya von der Universität Texas in Arlington eine Möglichkeit gefunden, Sensoren mit Funkmodulen mit einem taschengroßen Windrad mit so viel Strom zu versorgen, dass sie keinen Stromanschluss mehr benötigen.
/ Andreas Donath
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Die Windräder-Idee wurde von Dr. Priya schon in einem japanischen Physik-Journal veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) und beschreibt einen Stromgenerator, dessen Windrad gerade einmal einen Durchmesser von 10 cm aufweist. Beim Drehen werden piezoelektrische Kristalle bewegt, die einen elektrischen Strom erzeugen.

Bei einer Windgeschwindigkeit von nur 16 km pro Stunde, die man als leichte Brise einstufen kann, erzeugt das Windrad 7,5 Milliwatt, was nach Angaben von Dr. Priya für einen kleinen elektrischen Sensor ausreicht. Das Ganze lässt sich auch skalieren – das Team um Dr. Priya herum hat mit Prototypen bereits bis zu 50 mW aus den Generatoren herausgeholt, die mit einfachen Mitteln gebaut, gerade einmal Materialwerte um die 20 US-Dollar erreichten.

Mit den windkraftversorgten Messstationen sollen beispielsweise Geologen Sensordaten von seismisch aktiven Gegenden abfragen können, die abseits von Telefonnetzen liegen. Bislang mussten hier Batterien und Akkus oder umfangreiche Verkabelungen verwendet werden, womit sich der Installations- und Wartungsaufwand stark erhöht.


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