Studie: Mehr Stellen am IT-Arbeitsmarkt

Laut Adecco deutlich mehr IT-Stellen in den ersten zehn Monaten 2005

Der IT-Arbeitsmarkt zieht weiter an, das vermeldet die Computerwoche unter Berufung auf eine aktuelle Analyse von Adecco, bei der IT-Jobangebote in über 40 Zeitungen ausgewertet wurden. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl der freien IT-Stellen von Januar bis Oktober 2005 um mehr als ein Viertel (28 Prozent) gestiegen.

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In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden 17.515 Spezialisten gesucht - im selben Zeitraum des Vorjahres waren es nur 13.667. Die meisten Offerten, fast ein Drittel, werden nach wie vor von Beratungs- und Softwarefirmen angeboten: 5.156 Stellen waren hier bislang zu besetzen.

Mehr IT-Posten besetzen laut der Analyse auch die Maschinenbauer, die Verlage, die Elektronik- und Telekommunikationsbranche. Das Stellenangebot für IT-Kräfte in der Luft- und Raumfahrtindustrie sei von 28 auf 201 freie Stellen kräftig nach oben geschnellt. Auch Zeitarbeitsfirmen haben größeren Bedarf an Computerfachleuten: Die Zahl der IT-Offerten stieg von 389 auf 644.

Einen leichten Dämpfer habe hingegen die Stellenentwicklung im öffentlichen Dienst erhalten, nachdem dieser im Vorjahr einer der zuverlässigsten Garanten für IT-Neueinstellungen war. Dennoch steht der Staat mit fast 1.700 Job-Angeboten an zweiter Stelle der IT-Arbeitgeber nach den IT-Dienstleistern und vor den Maschinenbauern, den Elektrotechnikern und den anderen großen Branchen. Eine tatsächliche Flaute herrscht derzeit aber in der Konsumgüterindustrie, bei den Finanzdienstleistern sowie der Chemiewirtschaft.

Auch bei den Inhalten gebe es Verschiebungen. Besonders auffallend sei der Zuwachs in den Bereichen Internet/Online und Anwendungsentwicklung. Rund 514 Webprofis und 3.872 Programmierer wurden bis Oktober gesucht. Damit hat sich das Angebot für die Online-Fachleute verdoppelt. Weiterhin begehrt seien auch Organisatoren und Koordinatoren, der Bereich legte um fast 40 Prozent auf 1.852 freie Stellen zu - wobei die Statistik auch Trainer und die stark nachgefragten firmeninternen Berater dazurechnet.

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