Open Invention Network soll Linux mit Patenten fördern

Unternehmen kann auf XML-Patente von Commerce One zurückgreifen

Das Open Invention Network (OIN) will Patente kaufen und diese lizenzfrei anbieten, um Linux zu unterstützen. Erste Patente hat das Unternehmen bereits erworben. Ins Leben gerufen wurde das Unternehmen von IBM, Novell, Philips, Red Hat und Sony.

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OIN soll ein Modell begründen, in dem Patente offen und gemeinschaftlich geteilt werden, um die Entwicklung von Applikationen für und auch Linux selbst zu fördern. Hindernisse für Linux sollen so abgebaut und ein neues Modell des Umgangs mit geistigem Eigentum etabliert werden, so Jerry Rosenthal, Chief Executive Officer des Open Invention Network.

Seine eigenen Patente will das Open Invention Network lizenzfrei all den Unternehmen und Personen zur Verfügung stellen, die sich verpflichten, nicht mit ihren eigenen Patenten gegen Linux oder einzelne Linux-Applikationen vorzugehen. Dem Unternehmen gehe es nicht darum, mit den eigenen Patenten Gewinne zu erwirtschaften, vielmehr wolle man diese nutzen, um Linux zu fördern, Innovationen zu unterstützen und für mehr Wahlmöglichkeiten im Markt zu sorgen.

Vom Start weg kann das Open Invention Network auf ein Paket von E-Commerce-Patenten bauen, die von der Novell-Tochter JGR von Commerce One gekauft wurden. Die Patente aus den Bereichen XML und Web Services hatte JGR Ende 2004 über ein Konkursgericht von Commerce One für 15,5 Millionen US-Dollar erworben und sich gegen einige andere Bieter durchgesetzt. Damlas war unklar, wer hinter JGR steckt und welche Pläne das Unternehmen mit den weitreichenden Patenten hat.

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