Abo
  • Services:

Neues Synchronisations-Framework für KDE

Kooperation zwischen OpenSync und KDE

Zusammen mit dem OpenSync-Projekt entsteht ein neues Synchronisations-Framework für die Unix-Desktop-Umgebung KDE. Damit sollen sich die meisten mobilen Geräte, wie PDAs oder Mobiltelefone, mit den PIM-Applikationen von KDE abgleichen lassen. Die alten Synchronisationsansätze sollen nach und nach ersetzt werden, bis OpenSync schließlich fester Bestandteil von KDE 4 ist.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das OpenSync- und das KDE-Team haben sich zusammengeschlossen, um eine einheitliche Bibliothek für die Synchronisation zwischen PIM-Anwendungen und mobilen Geräten zu erstellen. OpenSync bietet bereits ein plattformunabhängiges Synchronisations-Framework an, welches durch Plug-ins erweitert werden kann. So bestehen auf Geräteseite bereits Plug-ins für PalmOS, Windows CE oder diverse Mobiltelefone.

Stellenmarkt
  1. wesernetz Bremen GmbH, Bremen
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen

Mit MultiSync existiert auch eine Benutzerschnittstelle, die entweder per Kommandozeile oder aber mit einer grafischen Oberfläche auf GTK-Basis verwendet werden kann. Diese unterstützt bereits die Desktop-Applikationen Kontact und Evolution und regelt den Datenabgleich zwischen diesen und mobilen Geräten. Zukünftig wird OpenSync auch als Grundlage für alle Synchronisationswerkzeuge in KDE dienen, so dass es direkt aus KDE-Applikationen ohne MultiSync genutzt werden kann.

Im August trafen sich OpenSync- und KDE-Entwickler, um dieses Vorhaben anzugehen und programmierten eine grafische Oberfläche für OpenSync auf Qt-Basis, die weiterhin KitchenSync genannt wird. Die alte KitchenSync-Version sowie die anderen Werkzeuge, wie Kandy oder KSync, wurden aus dem KDE4-Quelltext bereits entfernt. Auch KPilot soll ersetzt werden, sobald das neue Framework alle Funktionen gleichwertig anbietet.

Der Vorteil von OpenSync liegt darin, dass es sich um eine einheitliche Plattform mit Plug-in-System handelt. Hersteller müssen nur ein Plug-in für OpenSync anbieten, um so eine Vielzahl an Plattformen abzudecken. Hiervon profitiert wiederum KDE, da bereits existierende Plug-ins auch für die freie Desktop-Umgebung zur Verfügung stehen und sich die Entwickler nicht mehr damit beschäftigen müssen, eine eigene Synchronisationslösung zu entwickeln.

OpenSync 1.0 wird für Anfang 2006 erwartet, das KDE-Frontend soll parallel dazu erscheinen. Diese Version wird Kontact und Evolution als Desktop-Applikationen unterstützen, um damit Palms, SyncML- und IrMC-kompatible Geräte abzugleichen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 349€
  2. jetzt bei Apple.de bestellbar

MrSun 29. Dez 2005

Würde mich brennend interessieren, wie du das hingekriegt hast.


Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /