Microsoft nennt geplante Xbox-360-Stückzahlen
Im Rahmen der "Harris Nesbitt Media and Entertainment Conference" in New York hat Bryan Lee, seines Zeichens Chief Financial Officer der Microsoft-Abteilung Home and Entertainment, einen Ausblick auf die nächsten Monate gegeben. Er bekräftigte, dass bis zum Juni 2006 – dem Ende des aktuellen Microsoft-Geschäftsjahres – wie geplant zwischen 4,5 und 5,5 Millionen Xbox-360-Konsolen ausgeliefert werden sollen.
Auf die ersten 90 Tage nach dem Verkaufsstart Ende November 2005 in den USA bzw. Anfang Dezember 2006 in Europa und Japan sollen davon zwischen 2,75 respektive 3 Millionen Stück entfallen. Microsoft erwartet, dass die Kunden in diesem Zeitraum 1,5 Milliarden US-Dollar für Konsolen, Zubehör und Spiele ausgeben. Lee zufolge werde auch nach dem Start ein beständiger Nachschub garantiert sein, wie es der Handel auch gefordert habe. Es soll nicht dazu kommen, dass der Nachschub ins Stocken gerät – ob Microsoft dennoch in den ersten Tagen werbewirksam von einem Ausverkauf reden wird, bleibt abzuwarten.
Für Sony Computer Entertainment America war deren Co-Chief Operating Officer (Co-COO) Jack Tretton auf der Investoren-Konferenz. Er betonte, dass die Unterstützung auf Entwicklerseite sehr groß sei und bereits 3.800 Entwicklerpakete der PlayStation 3 verschickt wurden. Im Laufe des November 2005 soll diese Zahl auf rund 4.200 Stück steigen. Zum Produktstart der PlayStation 3 wollte Tretton noch nicht viel sagen, es bleibt weiterhin beim Frühjahr 2006, was vermutlich nur für Japan gilt. Gegenüber Golem.de hieß es seitens der deutschen Sony-Computer-Entertainment-Niederlassung, dass noch nicht feststehe, in welcher Region zuerst mit der PlayStation 3 gestartet wird.
Für Tretton ist es persönlich nur wichtig, dass die Konsole bis Weihnachten 2006 in den USA im Handel ist – ob sie früher kommt, sei hingegen eher irrelevant. Dennoch hätte Microsofts Xbox 360 dann zumindest in den USA ein ganzes Jahr Vorsprung vor der PlayStation 3. Wie gut diesen Microsoft ausnutzen wird, ist noch nicht absehbar. Gespannt sein darf man auch, wann im Jahr 2006 Nintendo mit Revolution aufwarten wird. Zumal das Unternehmen versuchen will, ähnlich wie Microsoft, die verschiedenen Regionen in möglichst kurzen Zeitabständen voneinander mit der neuen Konsole zu beliefern.
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