Telekom wächst im Ausland
Konzern will in den kommenden zwei Jahren um jeweils 5 Prozent wachsen
Die Deutsche Telekom konnte ihren Umsatz im dritten Quartal 2005 auf 15,04 Milliarden Euro steigern, ein Zuwachs von 4,8 Prozent gegenüber den 14,35 Milliarden Euro im dritten Quartal 2004. Während der Umsatz im Inland um 2,1 Prozent zurückging, legten die Auslandsumsätze um 15 Prozent zu. Das EBITDA kletterte um 3,3 Prozent auf 5,37 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten legte der Umsatz um 3,6 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro zu, das bereinigte EBITDA verbesserte sich um fünf Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. In den beiden kommenden Jahren soll der Konzern um jeweils rund fünf Prozent auf einen Umsatz von 65,2 bis 66,2 Milliarden Euro im Jahr 2007 wachsen. Dazu plant die Telekom Aufwendungen mit einem EBITDA-Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro.
Die Telekom will vor allem ihre Aktivitäten in der Vermarktung neuer Produkte und Services forcieren und die Wettbewerbsposition auch durch den angekündigten Personalumbau verbessern. So will die Telekom eine Million "Triple-Play-Kunden" bis 2007 gewinnen, 0,5 Millionen Dual-Phones innerhalb der kommenden zwei Jahre absetzen und die Schwelle von einer Million "web'n'walk-Kunden" im Jahr 2007 überschreiten.
Gleichzeitig soll das Breitbandgeschäft weiter ausgebaut werden. Für das Jahr 2007 ist ein Wachstum auf 11,5 Millionen DSL-Anschlüsse geplant - von derzeit 7,3 Millionen. Auch im Mobilfunkgeschäft werden bis zum Jahr 2007 zusätzlich netto rund 8,2 Millionen neue Vertragskunden erwartet. Der weltweite Kundenbestand soll dann deutlich mehr als 90 Millionen betragen.
Das Umsatzwachstum im dritten Quartal wurde vor allem durch die positive Entwicklung des Geschäftsfelds Mobilfunk getragen. Die Umsatzsteigerung von 8,9 Prozent im Neun-Monats-Vergleich auf 21,6 Milliarden Euro und von 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro im Quartalsvergleich beruht - neben der Erstkonsolidierung der slowakischen Mobilfunkbeteiligung - insbesondere auf dem Kundenwachstum bei T-Mobile USA.
Der Gesamtumsatz des Geschäftsfeldes Breitband/Festnetz hat sich im Neun-Monats-Vergleich um 3,8 Prozent auf 19,6 Milliarden Euro verringert; im Quartalsvergleich fiel der Umsatzrückgang mit 2,3 Prozent auf knapp 6,5 Milliarden Euro geringer aus. Dabei stehen Umsatzzuwächsen bei T-Online höhere Umsatzverluste bei T-Com gegenüber.
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