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Spieletest: Madden NFL 06 - Realistische Football-Simulation

2006: Das Jahr der Offense

Seit Jahren ist Madden NFL eine feste Größe unter den spärlich gesäten Football-Simulationen. Nachdem 2005 die Defense im Vordergrund stand, gibt es 2006 neue Funktionen für die Offense. Diese sind allerdings nicht nur positiver Natur und letztlich hebt sich Madden 06 nur an wenigen Stellen vom Vorgänger ab. Für Football-Fans gibt es trotzdem auch weiterhin keine Alternative.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Madden NFL 06 (PC, Xbox, PS2)
Madden NFL 06 (PC, Xbox, PS2)
Um es vorwegzunehmen: Bei der optischen Präsentation des Spiels hat sich wenig getan. Die Grafik kommt unverändert daher, einzig die Wiederholungen und Zwischensequenzen sind teilweise neu. Auch reicht die Spielstandanzeige nun über den kompletten Bildschirm von links nach rechts, anstatt sich in der linken Ecke zu verstecken. Zusätzlich gibt es weitere Statistiken, beispielsweise eine Übersicht nach jedem abgeschlossenen Drive oder auch Spielerstatistiken, die von Zeit zu Zeit eingeblendet werden.

Die größte Neuerung in Madden 06 nennt sich "Vision & Precision" und verhilft dem Spiel zu noch mehr Realismus. Die "Vision Control" beschränkt das Blickfeld des Quarterbacks, so dass dieser nicht jeden beliebigen Receiver anspielen kann, sondern nur die, die sich in seinem Blickfeld befinden. Dabei haben erfahrene Star-Quarterbacks wie Tom Brady ein deutlich größeres Blickfeld als ihre unerfahrenen Kollegen. Natürlich ist das sehr realistisch, doch damit nicht genug, denn die Defense macht, was sie in jedem echten Football-Spiel macht: Sie liest die Augen des Quarterbacks.

Madden NFL 06 (Xbox)
Madden NFL 06 (Xbox)
Fixiert man sich also zu früh auf einen Receiver, hat man kaum die Chance, den Pass erfolgreich zu werfen, da der Receiver bereits von etlichen Verteidigern umringt wird, die den Ball wegschlagen - oder gar eine Interception fangen. Und genau das passiert teilweise so häufig, dass es alles andere als realistisch ist.

Darüber hinaus ist es mit dem einfachen Anvisieren des gewünschten Receivers noch lange nicht getan. Vielmehr sollte man den Blick von einer Seite zur anderen schweifen lassen, um die Gegner zu verwirren, muss dann aber noch den richtigen Receiver auswählen und passen - so braucht man auf der Xbox beide Ministicks und die Knöpfe gleichzeitig. Das artet manchmal in Stress aus und führt nicht immer zum gewünschten Ergebnis.

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D-Line Rules 11. Dez 2005

Naja, ich bin Jugend D-Liner und ich komme gut mit der Vision Control klar. Aber Wenn...

Sven Janssen 11. Nov 2005

schon mal live ein ganzes Baseball Spiel im TV gesehen *gähn* Oder wie Homer Simpson in...


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