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AMD überholt Intel im stationären US-Einzelhandel

Mehr AMD-PCs verkauft, aber Intel-PCs machen mehr Umsatz. Im Oktober 2005 wurden im stationären US-Einzelhandel mehr PCs mit AMD-Prozessoren verkauft als mit Intel-Prozessoren, melden die Marktforscher von Current Analysis. Bereits im September 2005 war AMD im Desktop-Bereich an Intel vorbeigezogen, im Oktober 2005 liegt AMD nun auch dann vorn, wenn man die Verkäufe von Notebooks mit einrechnet.
/ Jens Ihlenfeld
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Laut Current Analysis kommt AMD bezogen auf den Einzelhandel im Oktober 2005 auf einen Martanteil von 49,8 Prozent, betrachtet man Desktop- und Notebook-Verkäufe im US-Einzelhandel zusammen. Betrachtet man allerdings alle verkauften PCs, also auch die von Versandhändlern, so hat Intel weiterhin einen komfortablen Vorsprung, da Dell als größter PC-Hersteller nur Systeme mit Intel-Prozessoren anbietet.

Betrachtet man nur Desktop-PCs, die über den US-Einzelhandel verkauft wurden, so liegt AMD mit einem Marktanteil von 67,7 Prozent vorn. Anders sieht es bei Notebooks aus, hier konnte AMD zwar von 26,2 auf 31,5 Prozent zulegen, bleibt damit aber weit hinter Intel zurück.

Auch wenn AMD insgesamt mehr PCs im US-Einzelhandel absetzen konnte, liegt Intel bei den Umsätzen mit 57,6 Prozent vorn, AMD kommt nur auf 40,1 Prozent. Dies führen die Marktforscher auf die geringeren Preise der AMD-Systeme zurück.


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