Gartner: 7,9 Prozent Wachstum im deutschen PC-Markt

Europaweit auf den hinteren Plätzen

Beim PC-Verkauf in der Bundesrepublik Deutschland gibt es ein deutliches Wachstum gegenüber 2004: Laut einer Untersuchung von Gartner wurden hier zu Lande im 3. Quartal 2005 über 2,1 Millionen PCs verkauft, was 7,9 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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In anderen europäischen Ländern boomte der Verkauf jedoch deutlich mehr: Mit seinen 7,9 Prozent Stückzahlenwachstum liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf den hinteren Plätzen. Im professionellen Bereich lag das bundesdeutsche Wachstum nur bei 6,4 Prozent. Im Endverbrauchermarkt konnte das hohe Wachstum bei den Notebooks - 27 Prozent - die Wachstumsrate insgesamt über 10 Prozent halten.

"Die angekündigten Einschnitte in den Sozialstaat und die hohe Arbeitslosenrate beeinträchtigen sowohl das Vertrauen der Verbraucher als auch ihre Kaufkraft", so Meike Escherich von Gartner. "Es ist ein Teufelskreis: Die Verbraucher geben weniger aus, die Händler beklagen leere Geschäfte. Die schwache Nachfrage trifft vor allem den Mittelstand. Viele mittelständische Unternehmen sparen Arbeitsplätze und Investitionen ein. Da acht von zehn Arbeitnehmern in diesem Bereich arbeiten, hat die Zuversicht der Verbraucher einen weiteren Schlag hinnehmen müssen".

Fujitsu-Siemens Computer konnte ein Wachstum von 17 Prozent verzeichnen, was vor allem durch die hohen Zuwachsraten bei Notebooks (+42 Prozent) getragen wurde. Das Unternehmen hält von allen Markenanbietern mit 20,2 Prozent den größten Marktanteil.

Bei HP ging der Geräteumsatz in allen Segmenten außer bei professionellen Notebooks (+1,5 Prozent) zurück. Im Consumer-Bereich brach man gleich um 23 Prozent ein. Insgesamt ergab sich ein Stückzahlenrückgang um 6,1 Prozent. Der Marktanteil liegt jetzt bei 11,5 Prozent.

Beeindruckend ist das 41,2-prozentige Wachstum von Dell: Im Quartalsvergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen seinen Marktanteil um 2 Prozent auf jetzt 7,2 Prozent vergrößern.

Acer ist weiterhin mit 9,2 Prozent der viertgrößte Anbieter auf dem Markt, obwohl man bei den Stückzahlen im Jahresvergleich 1,4 Prozent verloren hat. Medions 5. Platz bedeutete einen 4,5-prozentigen Marktanteil, bei einem Stückzahlenwachstum von 5,1 Prozent.

Die restlichen 47,5 Prozent des Marktes teilen sich alle weiteren Anbieter. Das Wachstum lag hier bei 4,3 Prozent.

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