GeForce 6800 GS - Konkurrenz für Radeon X1600 XT

Im Takt gesteigerter GeForce 6800 soll mehr Leistung bringen

Der GeForce 6800 ist tot, es lebe der GeForce 6800: Nachdem Grafikkarten mit Nvidias GeForce 6800 seit einigen Wochen Mangelware sind, gibt es nun einen Nachfolger namens GeForce 6800 GS. Dieser soll dank höherer Taktraten vor allem ATIs neuem Mittelklasse-Grafikchip Radeon X1600 XT etwas entgegensetzen können.

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Die bisher nur für PCI-Express angekündigten GeForce-6800-GS-Grafikkarten sollen 256 MByte GDDR3-Speicher aufweisen, der mit 500 MHZ getaktet ist und über eine 256-Bit-Speicherschnittstelle angesprochen wird. Der Grafikchip selbst wird mit 425 MHz ebenfalls höher getaktet, als es bei GeForce-6800-Grafikkarten der Fall ist. Letztere schaffen es nur auf 350 MHz Chip- und 300 MHz Speichertakt. Bei den 12-Pixel-Pipelines und 5-Vertex-Shader-Einheiten unterscheiden sich die Chips nicht - sie basieren beide auf dem in 110-nm-Prozesstechnik gefertigten NV42-Grafikkern.

Preislich sollen GeForce-6800-GS-Grafikkarten bei rund 250,- Euro liegen - auf ähnlichem Niveau liegen bzw. lagen die herkömmlichen GeForce-6800-Grafikkarten. Solange die Karten aber nicht merklich unter diesen Preis rutschten, sind die schnelleren, schon ab 260,- Euro erhältlichen GeForce-6800-GT-Grafikkarten die interessantere Alternative.

Bis jetzt sind weder GeForce-6800-GS-Grafikkarten noch ATIs neue Mittelklasse erhältlich. ATI zufolge werden Radeon-X1600-XT-Grafikkarten (590 MHz GPU/690 MHz RAM) mit 256 MByte Speicher ab Ende November 2005 für rund 250,- Euro erhältlich sein. Vermutlich ist Nvidia im Handel etwas schneller mit seinem aufgewerteten GeForce 6800 vertreten.

Nachtrag vom 7. November 2005, 17:10 Uhr:
Die Pine-Tochter XFX hat bereits einige GeForce-6800-GS-Grafikkarten angekündigt, darunter auch ein übertaktetes Modell mit 485 MHz Grafikchip- und einem Speichertakt von 550 MHz. Einen Preis dafür nannte Nvidias aktuelles Hätschelkind jedoch nicht.

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