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Windows Defender: Neuer Name für Microsofts AntiSpyware-Tool

Signatur-Updates bald per Windows-Update. Das AntiSpyware-Tool von Microsoft befindet sich weiterhin im Beta-Test, allerdings steht nun der endgültige Name der Software fest, die in der Final-Version als "Windows Defender" auf den Markt kommen soll. Die aktuelle Beta-Version trägt weiterhin die Bezeichnung "Windows AntiSpyware".
/ Ingo Pakalski
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Der Microsoft-Mitarbeiter Jason Garms gab in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) als Chef der Anti-Malware-Abteilung bei Microsoft bekannt, dass die bisher als "Windows AntiSpyware" angebotene Software in der Final-Version als "Windows Defender" auf den Markt kommen wird. Garms zeigt sich begeistert, dass der neue Name positiver besetzt sei als die bisherige Bezeichnung. Außerdem spiegele "Windows Defender" besser wider, dass damit nicht nur Spyware erkannt und deinstalliert werden kann. Er stört sich offenbar nicht daran, dass der Einsatzzweck der Software leicht missverstanden werden kann.

Die "Windows AntiSpyware" soll Spyware, Rootkits sowie Keylogger erkennen und vom Rechner bannen können. Die Software ist ein Resultat von Microsofts Übernahme des Anti-Spyware-Softwarehauses Giant im Dezember 2004. Nach wie vor befindet sich "Windows AntiSpyware" im Beta-Test und noch ist nicht bekannt, wann mit der Final-Version zu rechnen ist. Fest steht derzeit nur, dass die Final-Version für den privaten Einsatz gratis angeboten wird , während der Dienst für den beruflichen Einsatz kostenpflichtig sein wird.

Im Zuge des laufenden Beta-Tests wurde die Scan-Engine als System Service realisiert und Signatur-Updates werden per Microsoft Update angeboten. Beide Neuerungen sollen mit der in Kürze erwarteten neuen Beta-Version(öffnet im neuen Fenster) integriert werden. Die Software kann unter Windows 2000 und XP sowie Windows Server 2003 eingesetzt werden; frühere Windows-Versionen werden nicht unterstützt. Die Software soll später im Windows-XP-Nachfolger Windows Vista integriert werden.


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