• IT-Karriere:
  • Services:

Petition für offene Formate in Bundesbehörden

Deutsche Bundesbehörden sollen auf offene Standards setzen

Die von Andreas Spengler eingereichte Online-Petition fordert den Einsatz von offenen Dokumentenformaten in den deutschen Bundesbehörden. Microsofts Formate seien mit erheblichen Kosten verbunden und würden einige Nutzergruppen ganz ausschließen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Aus Gründen des leichteren Zugangs, der günstigeren Archivierung und der Barrierefreiheit sollen die Bundesbehörden ausschließlich auf offene Dokumentenstandards, wie das OpenDocument-Format, setzen, schreibt Spengler in der Petition. Er nutzt dabei das neue System für Online-Petitionen, das der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages anbietet.

Stellenmarkt
  1. RATIONAL Aktiengesellschaft, Landsberg am Lech
  2. dmTECH GmbH, Karlsruhe

Zur Begründung der Petition heißt es, in der aktuellen Situation, in der Microsofts proprietäre Formate zum Einsatz kommen, entstehen Nutzern anderer Programme Kosten für die Konvertierung oder sie seien komplett von den Angeboten ausgeschlossen. Doch auch den Bundesbehörden würden hohe Kosten entstehen, da die eingesetzten Programme nur eine bestimmte Zeit lang unterstützt werden und somit Neuanschaffungen notwendig werden. Der Einsatz offener Standards hingegen garantiere, dass jeder diese Formate verwenden bzw. Konverter oder Schnittstellen dafür anbieten könne.

Dabei verweist Spengler in seiner Petition explizit auf Formate, die von internationalen Industrie- und Standardisierungsgremien verabschiedet worden sind und nennt OASIS und ISO. Damit zielt die Petition vor allem auf eine Unterstützung des OpenDocument-Formats, das von der OASIS entwickelt wurde und mittlerweile der ISO zu Standardisierung vorliegt.

Die Petition wurde im Online-System der Napier Universität in Edinburgh eingestellt, das vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages genutzt wird. Hier kann die Petition unter anderem diskutiert werden; Unterstützter können sie noch bis zum 27. Dezember 2005 unterzeichnen.

Das Petitionsrecht kann laut Artikel 17 des Grundgesetzes (GG) jeder wahrnehmen, die Petition muss entgegengenommen und verabschiedet werden. Dem Eingabesteller muss zwar das Ergebnis mitgeteilt werden, Anspruch auf eine Begründung besteht hingegen nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Rene L. 03. Dez 2008

Sie ist theoretisch nicht verschwunden, nur eben ziemlich schwer zu finden. Der...

stareagle 07. Nov 2005

Ähm, wo steht da was von umsonst und Open Source??? Es geht nur darum, das die Formate in...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020

Ds Spiel soll für alle aktuellen Plattformen im November 2020 erscheinen.

Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020 Video aufrufen
Workflow: Arbeite lieber asynchron!
Workflow
Arbeite lieber asynchron!

Die Arbeit im Homeoffice ist geprägt von Ablenkung und Terminen. Dabei geht es auch anders: mit asynchroner Kommunikation.
Von Eike Kühl

  1. Homeoffice "Die Steuerersparnis ist geringer als die meisten meinen"
  2. Anzeige Top ausgestattet im Homeoffice
  3. Schule daheim Wie uns ein wenig Technik zu besseren Ersatzlehrern macht

Kontaktlos: Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen
Kontaktlos
Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen

Weltweit haben Künstler unter Corona-Bedingungen neue Projekte angestoßen. Nun kommt mit Kontaktlos auch eine interessante sechsteilige Serie aus Deutschland.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  2. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz
  3. Messe nur digital Die Corona-Realität holt die CES ein

Oneplus Nord im Test: Oneplus' starker Vorstoß in mittlere Preisregionen
Oneplus Nord im Test
Oneplus' starker Vorstoß in mittlere Preisregionen

Das Oneplus Nord ist kein Mittelklasse-Smartphone - dafür ist es zu gut. Für 400 Euro gibt es aktuell kaum ein Gerät mit vergleichbar gutem Ausstattungsmix.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Oneplus Nord kostet ab 400 Euro
  2. Smartphone Oneplus bestätigt Details zum neuen Nord

    •  /