T2: Optimale Linux-Distribution im Eigenbau
Dabei ist T2 auf zahlreichen Plattformen verfügbar. Derzeit werden Alpha, ARM, IA32 (x86, inkl. AMD64), IA64 (Itanium), MIPS, HPPA (inkl. HPPA64), PowerPC, Sparc (inkl. Sparc64) und SuperH unterstützt.
Größter Vorteil an T2 ist die hohe Flexibilität. Mit dem Baukasten lassen sich Distributionen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke erstellen, angefangen bei einer Zusammenstellung von unter 10 MByte für Embedded-Geräte über eine Server-Konfiguration bis hin zu Desktop-Betriebssystem samt KDE, GNOME und OpenOffice.org. Insgesamt umfasst T2 derzeit mehr als 1.200 Pakete.
T2 erzeugt dazu so genannte "Targets", wobei es sich um eine Art Sub-Distribution handelt - beispielsweise das Image einer Installtions-CD, eine Live-CD oder ein ROM-Image, das die gewünschte Zusammenstellung enthält. Aber auch eine Netzwerkinstallation ist möglich, da der gesamte Installationsprozess terminalbasiert abgewickelt wird. Dies eignet sich vor allem für größere Installationen, wobei auch Cluster-Systeme explizit unterstützt werden.
Dabei setzt T2 in großem Umfang auf Bash-Scripte und bringt von Hause aus einige dieser Targets mit, darunter ein Boot-, Installations- und Rettungssystem, ein allgemeines Target, das alle verfügbaren Pakete baut, ein minimales System für kleine Geräte, wahlweise auch mit X oder mit der "DietLibC" sowie Server- und Router-System sowie ein Desktop, für den auch kommerzieller Support angeboten wird.
Die einzelnen Targets können wiederum als Baukasten für neue Sub-Distributionen dienen, wobei sie nicht auf die Paketauswahl beschränkt sind, die sie selbst nutzen. Vielmehr reduziert ein Target den Download- und Build-Aufwand, kann aber auch zusätzliche Pakete herunterladen und in neue, zu erzeugende Targets einbinden. Jedem Target stehen wieder alle T2-Pakete zur Verfügung, eine Internetverbindung vorausgesetzt.
Einzelne Pakete lassen sich aus den Quelltexten direkt mit einem Befehl wie "./scripts/Emerge-Pkg -dep xemacs" übersetzen und installieren. Auch ein Update des gesamten Systems ist mit "./scripts/Update-System" möglich, was an Debian oder Gentoo erinnert. Die große Flexibilität zeigt sich beispielhaft am Boot-Loader, hier werden über das Setup-Tool "stone" neben LILO und GRUB auch Yaboot, SILO und ABoot unterstützt.
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leider zuviele abhängigkeiten =( außerdem baue ich mein system gerne selber..ich will...
hier ist ein hinweis http://praegnanz.de/weblog/744/open-source-macht-sich-ausgehfein...