Amazon.com will Bücher seitenweise verkaufen
Der Seitenverkauf basiert auf dem auch im deutschen Amazon mittlerweile verfügbaren "Search Inside the Book", bei dem in vielen Büchern Volltextrecherchen möglich sind. Die Ergebnisse listen dann Ausschnitte, in denen die betreffende Suchanfrage vorkommen. Der Seitenverkauf soll dafür sorgen, dass der Käufer die gewünschten Buchseiten online lesen – und da sie im Browser angezeigt werden, auch speichern kann.
Die gefundenen Ergebnisse zeigt "Search Inside" unterhalb der Buchangaben an und informiert, von welcher Seite des Buches der Textauszug stammt. Darüber gelangt man auf eine Übersichtsseite mit weiteren Textauszügen, in denen die Suchanfrage gefunden wurde. Die Textauszüge sollen dabei einen guten Eindruck vermitteln, in welchem Kontext die Suchergebnisse gefunden wurden.
Dazu muss der Großbuchhändler allerdings mit den Autoren und Verlagen entsprechende Abkommen schließen, so dass davon auszugehen ist, dass nicht das ganze Sortiment stückweise vertrieben werden kann.
Derzeit sollen über 100.000 Bücher im Index der Amazon-Suche enthalten sein, was einen Textumfang von rund 34 Millionen Seiten entspricht. Nach Amazon-Angaben haben sich mehr als 120 Buchverlage daran beteiligt. Die betreffende Suchfunktion wird auf den US-Seiten von Amazon bereits seit 2003 angeboten.
Die zweite Neuerung, die Amazon.com ankündigte, nennt sich "Amazon Upgrade" und richtet sich an Kunden, die gekaufte Bücher auch online lesen wollen. Hier ist es natürlich auch von den Autoren und Verlagen abhängig, ob dies bei dem jeweiligen Buch möglich ist.
Preise für die neuen Dienste nannte Amazon noch nicht.
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