EA gründet eigenes Musik-Label
Die Partnerschaft ist nicht die erste im Bereich Musik, denn bereits mit Cherry Lane Music Publishing betreibt EA ein Joint Venture namens Next Level Music. Dabei konzentriert man sich darauf, Künstler unter Vertrag zu nehmen und die Musik von EA für Fernsehen, Film und Werbung zu lizenzieren.
Das neue Projekt mit Nettwerk befasst sich hingegen mit dem direkten Verkauf der Melodien und Soundtracks an den Kunden. EA zufolge sollen Klingeltöne und "MP3-Songs" angeboten werden.
In den letzten 20 Jahren haben sich bei EA mehr als 3.000 Minuten an eigener Musik aus den diversen Spieleserien angesammelt. Preisgekrönte Komponisten wie Sean Callery, Michael Giacchino, Chris Lennertz, Trevor Jones und Mark Mothersbaugh haben mit ihren Orchestern Melodien komponiert und die Spiele-Beats stammen von EA-Künstlern wie Da Riffs und Just Blaze. Die originalen Songs und Remixes wurden von Paul Oakenfold und anderen individuell geschnitten und bearbeitet.
"Es ist eine neue Zeit angebrochen, in der die Videospiele im Vergleich zum Radio eindeutig mehr Menschen mit ihrer Musik erreichen", meint Terry McBride, CEO der Nettwerk Music Group. Dieser wagemutigen Aussage zum Trotz müssen sich Radiosender aber wohl eher keine Sorgen machen, da Spielemusik in der Regel auf eine eher junge Zielgruppe ausgerichtet und im alltäglichen Leben weniger integriert ist.
Bis Ende des Jahres 2005 sollen Video-Spiel-Soundtracks unter anderem zu Command & Conquer, Battlefield 2, Medal of Honor, Die Sims, Need For Speed Most Wanted/Underground und den diversen EA-Sportspielen erscheinen.
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