Internet Explorer: Höhere Sicherheit stört Seitendarstellung

Oft kritisierte Sicherheitsarchitektur vom Internet Explorer zeigt Folgen

In den vergangenen Monaten hat Microsoft zur Beseitigung von Sicherheitslücken im Internet Explorer einige Funktionen so beschränkt, dass manche Webseite in dem Redmondschen Browser nicht mehr korrekt angezeigt wird. Dies belegt abermals, dass viele der durch den Internet Explorer hervorgerufenen Sicherheitsprobleme in der Browser-Architektur begründet sind, die sich eben nicht ohne weiteres beheben lassen, ohne dem Nutzer zunächst Nachteile aufbürden zu müssen.

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In zwei neuen Knowledge-Base-Artikeln geht Microsoft auf Probleme bei der Darstellung von Webseiten ein, wenn man sich mit einer Version des Internet Explorer bewegt, die mit den aktuellen Sicherheits-Patches bestückt ist. Verschiedene Anwender können dann das Problem haben, dass ActiveX-Funktionen oder Java-Applets nicht mehr korrekt im Browser ausgeführt werden.

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Der Grund für diese Probleme liegt darin, dass Microsoft zunächst im August 2005 Einschränkungen etwa bei der Ausführung von Java-Applets vorgenommen hat, um bekannt gewordene Sicherheitslücken in dem Browser zu umgehen. Im Oktober 2005 gab es weitere Beschränkungen in Bezug auf ActiveX-Funktionen im Browser, um gleichfalls eine Sicherheitsgefährdung zu verhindern. Da Microsoft in beiden Fällen die Sicherheitsvorgaben des Browsers verändert hat, arbeiten nun einige Webseiten nicht mehr reibungslos mit dem Browser.

Zur Umgehung rät Microsoft Anwendern, entsprechende Seiten als bekannte Seiten in das Zonenmodell einzubinden und diesen darüber höhere Rechte zu gewähren. Alternativ können die Sicherheitseinstellungen allgemein verändert werden, was jedoch wiederum das Risiko eines Angriffs erhöht. Lieber wäre es Microsoft, wenn die Webseiten-Designer ihre ActiveX-Controls oder Java-Applets entsprechend anpassen und die neuen Sicherheitseinstellungen unterstützen.

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