TrueCrypt 4.0 auf Linux portiert

Neue Unterstützung für x86-64-Systeme

Die Verschlüsselungs-Software TrueCrypt liegt in Version 4.0 erstmals auch für Linux vor. TrueCrypt verschlüsselt Dateien, Festplatten-Partitionen oder USB-Sticks. Neben der Linux-Portierung werden in der neuen Version auch zusätzliche Hardware-Plattformen wie x86-64, PowerPC und SPARC unterstützt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

TrueCrypt kann beispielsweise virtuelle Festplatten innerhalb einer Datei verschlüsseln, die sich dann als normale Laufwerke einbinden lassen. Darüber hinaus kann man komplette Partitionen oder Speichermedien wie Disketten und USB-Sticks verschlüsseln.

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Informatikerin (m/w/d) im Rechenzentrum
    Helmut Schmidt Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg
  2. Senior Software Entwickler / Technischer Projektleiter (w/m/d)
    EURO-LOG AG, Hallbergmoos
Detailsuche

In Version 4.0 wurde TrueCrypt auf Linux portiert und läuft erstmals auch unter den 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003. Weiterhin ist Unterstützung für Big-Endian-Plattformen wie PowerPC oder SPARC hinzugekommen.

Des Weiteren unterstützt TrueCrypt 4.0 erstmals Keyfiles, die beispielsweise auf einem USB-Stick aufbewahrt werden können und mit denen die Eingabe von Passwörtern entfällt. Damit lässt sich das Risiko eines unter Umständen installierten Keyloggers umgehen. Ferner haben die Entwickler Fehler korrigiert sowie die Verschlüsselungsalgorithmen und die Benutzeroberfläche optimiert. Zudem arbeitet man an der Lokalisierung der Software in Form von optionalen Sprachpaketen, die jedoch bisher nicht vorliegen.

TrueCrypt 4.0 steht ab sofort zum Download für verschiedene Plattformen und im Quelltext bereit. Die Software unterliegt einer eigenen Lizenz, die beispielsweise auch Änderungen am Quelltext zulässt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


devileye 19. Feb 2008

tcUser schrieb:develeye ich habe ein gutes programm aber weiß nicht wie ich es verwende...

/mecki78 16. Okt 2006

Ja, das stimmt. Wenn man eine grössere Datei bräuchte, dann muss man ein ISO Image...

coolcow 28. Nov 2005

Die neue Version 4.1 kann das jetzt auch ohne diesen "Trick". "Improved support for using...

Tombo 09. Nov 2005

Hallo ich habe auf einem Server Ubuntu, Debian und Fedora installiert, aber nach dem ich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Streaming
Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix

Wenn Netflix-Abonnenten das Abo kündigen, wird vor allem der hohe Preis sowie ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis als Grund dafür genannt.

US-Streaming: Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix
Artikel
  1. Machine Learning: Die eigene Stimme als TTS-Modell
    Machine Learning
    Die eigene Stimme als TTS-Modell

    Mit Machine Learning kann man ein lokal lauffähiges und hochwertiges TTS-Modell der eigenen Stimme herstellen. Dauert das lange? Ja. Braucht man das? Nein. Ist das absolut nerdig? Definitv!
    Eine Anleitung von Thorsten Müller

  2. Elektro-SUV: Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen
    Elektro-SUV
    Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen

    Das Elektroauto Drako Dragon soll mit seinen vier Motoren eine Leistung von 1.470 kW entwickeln und 320 km/h Spitze fahren.

  3. Discovery+: Neues Streamingabo in Deutschland verfügbar
    Discovery+
    Neues Streamingabo in Deutschland verfügbar

    Während etwa Netflix oder Disney werbefinanzierte Varianten ihrer Abos planen, startet Discovery+ gleich mit einem solchen Dienst.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 Ti Ventus 3X 12G OC 1.049€ • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 32 GB DDR4-3600 106,89€) • be quiet! Pure Rock 2 26,99€ • SanDisk microSDXC 400 GB 29€ • The Quarry + PS5-Controller 99,99€ • Samsung Galaxy Watch 3 119€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti 1.700€ [Werbung]
    •  /