Abo
  • Services:

Road verschiebt Linux-Smartphone auf Anfang 2006

Prototyp des Linux-Smartphones im Communicator-Look fertig

Eigentlich wollte die Berliner Road GmbH ihr vollmundig als "Handy-PC" bezeichnetes Linux-Smartphone schon im November 2005 auf den Markt bringen, musste den Termin aber verschieben und peilt nun das erste Quartal 2006 an. Auch die Spezifikation des S101 getauften Quad-Band-Smartphones mit Mini-Tastatur, einem VGA-Touchscreen sowie Bluetooth und WLAN ausgerüstet wurde nochmals geändert.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Innern des Road S101 steckt ein XScale-Prozessor vom Typ PXA 263 von Intel, der mit einer Taktrate von 400 MHz läuft. Der interne Speicher soll nun 128 MByte statt der zunächst geplanten 64 MByte umfassen und auch ein SD-Card-Steckplatz ist geplant.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Road S101
Road S101
Auf Grund des Communicator-ähnlichen Gehäuses verfügt das 128 x 60 x 25 mm messende Linux-Smartphone über zwei Displays. Das monochrome Außendisplay steht vor allem für Telefonfunktionen bereit und liefert eine Auflösung von 102 x 65 Pixeln. Klappt man das Gerät auf, erhält man eine Mini-Tastatur im QWERTZ-Layout und einen TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 240 Pixeln und maximal 262.144 Farben.

Das Quad-Band-Smartphone arbeitet in den GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt GPRS sowie EDGE. Außerdem lassen sich sowohl Bluetooth als auch WLAN nutzen. Für das S101 soll es zudem eine optionale, abnehmbare 2-Megapixel-Digitalkamera geben, die man bei Bedarf an das Smartphone anschließt. Bisher ist nicht geklärt, ob die Kamera dem Gerät beigelegt wird oder ob man diese separat erwerben muss.

Das im S101 steckende Betriebssystem beruht auf dem Linux-Kernel 2.6.x und verwendet Trolltechs Qtopia-Bedienoberfläche. Zu den Applikationen gehört PIM-Software für die Verwaltung von Adressen, Terminen, Notizen und Aufgaben. Diese sollen sich mit Outlook sowie Evolution synchronisieren lassen. Außerdem gehören zum Lieferumfang ein E-Mail-Client mit POP3- und IMAP4-Unterstützung, ein HTML-Browser sowie Anzeigeprogramme für Word-, Excel- und PDF-Dateien. Ferner sind ein MP3-Player, eine Diktierfunktion, ein Zeichenprogramm sowie Applikationen für den Remote-Zugriff enthalten.

Road S101
Road S101

Das 210 Gramm wiegende Gerät soll mit einer Akkuladung eine Nutzungsdauer von 4 Stunden liefern und im Bereitschaftsmodus rund 10 Tage durchhalten. Werden die PDA-Funktionen ohne aktiviertes Mobiltelefon genutzt, verlängert sich die Nutzungsdauer nach Herstellerangaben auf fünf Stunden.

Nach Tests soll demnächst mit der Zertifizierung der Geräte begonnen werden, ein Prototyp sei bereits fertiggestellt. Einen konkreten Auslieferungstermin nennt Road nicht, die Geräte sollen im ersten Quartal 2006 auf den Markt kommen.

Einen Preis für das S101 verriet Road nicht. Angepeilt war ein Preis von unter 1.400,- Euro, so Road gegenüber Golem.de im Februar 2005.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 119,90€
  3. 1.299,00€

scherzal 08. Nov 2005

lol 1400 Euro LOL

Seb 04. Nov 2005

rischtisch, viel zu teurer. Wer soll das bezahlen , Handy juppies ? Auf den guten alten...

Pansen 04. Nov 2005

das ist meiner Meinung nach OK. aufgeklappt, schick, zugeklappt, hässlich. sehe ich...

ches 04. Nov 2005

Seit wann zählt denn 640 x 240 als VGA Auflösung? Dachte, das wäre mit 640 x 480...

Mitai 03. Nov 2005

Full Ack. Wäre ansonsten auf meiner Einkaufsliste gewesen aber 1400 Euro ist definitiv...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameras im Vergleich

Wir haben die Fotoqualität von sechs aktuellen Top-Smartphones verglichen.

Smartphone-Kameras im Vergleich Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    •  /