Road verschiebt Linux-Smartphone auf Anfang 2006
Im Innern des Road S101 steckt ein XScale-Prozessor vom Typ PXA 263 von Intel, der mit einer Taktrate von 400 MHz läuft. Der interne Speicher soll nun 128 MByte statt der zunächst geplanten 64 MByte umfassen und auch ein SD-Card-Steckplatz ist geplant.
Das Quad-Band-Smartphone arbeitet in den GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt GPRS sowie EDGE. Außerdem lassen sich sowohl Bluetooth als auch WLAN nutzen. Für das S101 soll es zudem eine optionale, abnehmbare 2-Megapixel-Digitalkamera geben, die man bei Bedarf an das Smartphone anschließt. Bisher ist nicht geklärt, ob die Kamera dem Gerät beigelegt wird oder ob man diese separat erwerben muss.
Das im S101 steckende Betriebssystem beruht auf dem Linux-Kernel 2.6.x und verwendet Trolltechs Qtopia-Bedienoberfläche. Zu den Applikationen gehört PIM-Software für die Verwaltung von Adressen, Terminen, Notizen und Aufgaben. Diese sollen sich mit Outlook sowie Evolution synchronisieren lassen. Außerdem gehören zum Lieferumfang ein E-Mail-Client mit POP3- und IMAP4-Unterstützung, ein HTML-Browser sowie Anzeigeprogramme für Word-, Excel- und PDF-Dateien. Ferner sind ein MP3-Player, eine Diktierfunktion, ein Zeichenprogramm sowie Applikationen für den Remote-Zugriff enthalten.
Nach Tests soll demnächst mit der Zertifizierung der Geräte begonnen werden, ein Prototyp sei bereits fertiggestellt. Einen konkreten Auslieferungstermin nennt Road nicht, die Geräte sollen im ersten Quartal 2006 auf den Markt kommen.
Einen Preis für das S101 verriet Road nicht. Angepeilt war ein Preis von unter 1.400,- Euro, so Road gegenüber Golem.de im Februar 2005.
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