Test: Game Boy Micro - Spielewinzling für die Hemdtasche

Game Boy Micro
Im Micro kommt ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz, der prinzipiell fest verbaut ist, wie beim GBA SP durch das Lösen kleinerer Schrauben aber dennoch recht simpel ausgetauscht werden kann. Diverse Zubehörhersteller haben bereits angekündigt, Alternativ-Akkus auf den Markt zu bringen. Doch schon die Nintendo-Batterie kann überzeugen: je nach Spiel und Helligkeit des Display lag die Betriebsdauer bei uns im Test bei zwischen sieben und neun Stunden.
Der dann anschließende Ladevorgang dauerte etwa 2,5 Stunden.
An der Unterseite befindet sich ein 3,5-mm-Klinken-Eingang; erstmals können also handelsübliche Kopfhörer angeschlossen werden, der noch vom SP bekannte Adapter wird nicht mehr benötigt. Zum Lieferumfang gehören Kopfhörer allerdings nicht, neben der Konsole steckt in der Packung nur noch das Ladekabel sowie eine kleine Schutztasche. Etwas enttäuschend: Während der Micro in den USA gleich mit drei austauschbaren Oberschalen daher kommt, sodass man von Anfang an die Möglichkeit hat ein eigenes Design für den Winzling zu wählen, ist das hier zu Lande nicht der Fall. Nintendo will stattdessen in Kürze Oberschalen im Einzelverkauf anbieten. Bis dahin hat man allerdings immerhin die Möglichkeit, zwischen vier verschiedenen Gehäusefarben (Silber, Blau, Grün, Pink) zu wählen.

Game Boy Micro
Die Verarbeitung ist - wie man es von Nintendo-Konsolen gewohnt ist - erstklassig, allerdings wirkt das Steuerkreuz zunächst etwas schwammiger, als es bei bisherigen Game Boys der Fall war. Beim Testen diverser Spiele erwies sich das allerdings nicht als Problem. Personen mit großen Händen seien allerdings
gewarnt: Die kompakten Ausmaße könnten sich hier - gerade wenn die Schultertasten im Spiel benötigt werden - zum Problem entwickeln. Gelungen ist dafür das Design: Polierte Buttons und der metallische Look geben dem Micro ein Aussehen, das sich mit stilvollen MP3-Playern vergleichen lässt.
Der Game Boy Micro ist ab dem 4. November 2005 zum Verkaufspreis von 99,95 Euro in Deutschland erhältlich. Im Gegensatz zu den bisherigen GBAs spielt der Micro übrigens wirklich nur reine GBA-Titel - von denen allerdings mittlerweile gut 700 verschiedene vorliegen. Alte Game-Boy- und Game-Boy-Color-Programme können hingegen nicht mehr genutzt werden.
Fazit:
Natürlich kann man sich fragen, warum man für einen Game Boy Micro satte 100,- Euro ausgeben soll - wo doch der technisch identische und mit größerem Display daherkommende GBA SP meist für deutlich unter 100,- Euro zu haben ist und ein Nintendo DS, mit dem sich ja bekanntlich auch GBA-Spiele nutzen lassen, gerade mal 130,- Euro kostet. Aber Nintendo hat durchaus gute Gründe für den Kauf zu bieten: Das Spielehandheld sieht gut aus, hat ein immens beeindruckendes Display und ist vor allem so klein, dass man es wirklich überall mit hinnehmen kann und nirgendwo stört. Ein Argument, das ja bekanntlich leider nur auf die wenigsten Spielehandhelds zutrifft.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Test: Game Boy Micro - Spielewinzling für die Hemdtasche |
- 1
- 2






Nein das auf der Oberseite ist die Ladegerät-Öffnung.
Die GB Color Spiele sind NICHT kompatibel. Steht auch extra in der Gebrauchsanleitung.
Ja das ist richtig. Der Adapter nennt sich Play-Yan Micro. Ist allerdings bisher nur in...
hört auf zu streiten hier! Also Fakt ist dass nicht jedem Unterhosen mit Blumen...