Telekom will 32.000 Stellen abbauen

Konzern macht vor allem die Regulierung verantwortlich

Die Deutsche Telekom plant einen umfangreichen Um- und vor allem Abbau seines Personals. Zwar sollen rund 6.000 junge Experten und Nachwuchskräfte neu eingestellt werden, vor allem aber sollen über die nächsten drei Jahre rund 32.000 Mitarbeiter den Konzern verlassen. Der Stellenabbau trifft vor allem die Festnetzsparte T-Com.

Artikel veröffentlicht am ,

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke begründet den umfangreichen Stellenabbau vor allem mit dem "weltweiten Umbruch der Branche" sowie der rasanten technischen Entwicklung und des "regulierungsbedingt harten Wettbewerbs im Festnetz- und Breitbandbereich in Deutschland".

Stellenmarkt
  1. Network Engineer Access Telekommunikation (m/w/d)
    SachsenGigaBit GmbH, Dresden
  2. Service Desk Specialist (m/w/d)
    ALLPLAN GmbH, München
Detailsuche

In den nächsten drei Jahren sollen rund 32.000 Mitarbeiter in Deutschland den Konzern verlassen. Dazu zählen auch rund 7.000 Mitarbeiter, deren Beschäftigungsverhältnisse endgültig aus der Beschäftigungsgesellschaft Vivento ausgegliedert werden. Diese Mitarbeiter sollen also nicht mehr bei der Telekom, sondern für andere Unternehmen tätig sein. Ein Beispiel dafür seien die Vivento-Call-Center.

Den übrigen 25.000 Mitarbeitern, die aus dem Konzern gehen, stehen etwa 6.000 Neueinstellungen gegenüber. Dies sollen zum Beispiel "junge Know-How-Träger und Nachwuchskräfte für T-Punkte" sein, so die Telekom. Unter dem Strich bleibt ein Abbau von 19.000 Arbeitsplätzen.

Der Abbau setzt sich aus 20.000 Stellen bei T-Com aus dem Projekt Simplicity, 1.500 in den Zentralfunktionen des Konzerns sowie 5.500 Stellen bei T-Systems zusammen. Im Gegenzug sollen 5.000 Arbeitsplätze im Rahmen der Schaffung eines Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzes und 3.000 Arbeitsplätze bei den T-Punkten geschaffen werden.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Dabei macht die Telekom vor allem die Regulierungsbehörde, also die heutige Bundesnetzagentur, für den Abbau verantwortlich: "Künftige wie auch bestehende Beschäftigungsmöglichkeiten sind allerdings stark von Regulierungsentscheidungen abhängig. Sollte beispielsweise der Aufbau eines Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzes aufgrund von Regulierung dieses neuen Marktes gefährdet sein, droht ein zusätzlicher Entfall von 5.000 Stellen."

Der Aufwand für das Gesamtprogramm beträgt rund 3,3 Mrd. Euro, verteilt über drei Jahre. Dabei soll der Arbeitsplatz-Abbau über den Einsatz freiwilliger Personalabbauinstrumente wie z.B. Angebote zur Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen. "Mit Blick auf Beamte sind Gespräche mit dem Bund hinsichtlich einer Vorruhestandsregelung notwendig. Die Gespräche sollen nach Konstituierung der Bundesregierung aufgenommen werden", betonte Telekom-Personalvorstand Dr. Heinz Klinkhammer. "Es wird wie vereinbart in der Deutschen Telekom AG bis Ende 2008 keine betriebsbedingten Kündigungen geben."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


gisela 21. Mär 2007

Ich finde, dieses Video auf Youtube hat sooo recht! http://www.youtube.com/watch?v...

PeterY 03. Nov 2005

ha... Klasse...!!!! Dann ist also abzuwarten bis die Gewinne auch einbrechen. Hoffen es...

Pinky&Brain 03. Nov 2005

LOL!!! Prise sind die Kosten eines Produktes (Material+Arbeitszeit+....) Die paar...

Kunde 03. Nov 2005

Deinen Einwand verstehe ich nur bedingt. Es ging nämlich eigentlich nicht um Ausbildung...

Lieschen 03. Nov 2005

Schon 'mal an die Politik gedacht ? Es macht sich doch schön, wenn jetzt alle großen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /