AOL Gründer verlässt Time Warner

Steve Case will mehr Zeit für "Revolution"

Nachdem AOL-Gründer Steve Case bereits im Januar 2003 als Chairman von "AOL Time Warner" zurücktrat, scheidet er nun auch aus dem Board des Unternehmens aus, das mittlerweile nur noch "Time Warner" heißt. Case will sich künftig auf sein neues Unternehmen "Revolution" konzentrieren.

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AOL und Time Warner waren auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase Anfang 2000 fusioniert, wobei den AOL Aktionären die Mehrheit am neuen Unternehmen zufiel. Mittlerweile hat Time Warner wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden und sucht für sein Tochter AOL seit einiger Zeit einen Partner, im Gespräch sind unter anderem Microsoft und Google.

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Ihm sei die Entscheidung Time Warner zu verlassen nicht leicht gefallen, so Case, denn Time Warner sei noch immer ein großartiges Unternehmen. Er wolle sich aber auf sein im April 2005 gegründetes Unternehmen "Revolution" konzentrieren, das es sich verschrieben habe, Konsumenten mehr Wahlmöglichkeiten, Komfort und Kontrolle einzuräumen.

Mit seinem Ausscheiden bei Time Warner könne er seinem neuen Unternehmen besser dienen und Interessenkonflikte vermeiden, so Case. Allerdings bleibt Steve Case Time Warner weiterhin verbunden, ist er doch noch immer einer der größten Einzelaktionäre des Unternehmens. Als solcher wolle er auch künftig an den Strategien für AOL mitarbeiten.

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