Gates-Stiftung: 258,3 Millionen Dollar für Malaria-Forschung
"Allzulange war die Malaria eine vergessene Epidemie", sagte Bill Gates anläßlich der Spendenankündigung. "Es ist eine Schande, das die Welt erlaubt hat, dass sich die Zahl der Malaria-Toten in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, während man so viel mehr hätte tun können, die Krankheit zu stoppen."
Millionen von Kindern seien an den Folgen der Malaria gestorben, nur weil sie ein Bett-Netz hatten oder keine wirksame Behandlung erhalten habe, so Gates weiter, der sich hoffnungsvoll gab, das sich mit genügend Forschungs- und Entwicklungsaufwand eine Eindämmung der Krankheit erreichen lässt.
Eine Resistenz gegenüber dem bisher am häuftigsten verwendeten und billigsten Impfstoff in vielen Teilen Afrikas erfordert nach Stiftungs-Angaben die Entwicklung und die Zulassung neuer Impfstoffe, was aber sehr teuer ist.
107,6 Millionen US-Dollar des Gesamtbetrages gehen an die "PATH Malaria Vaccine" Initiative (MVI), die mit GlaxoSmithKline zusammen die Tests für die Zulassung eines schon weit entwickelten Impfstoffs durchführen soll.
100 Millionen US-Dollar erhält "Medicines for Malaria Venture" (MMV) um mit staatlichen und privaten Partnern die beschleunigte Entwicklung neuer Medikamente zu ermöglichen und ihre Zulassung zu erreichen
50,7 Millionen US-Dollar gehen dem "Innovative Vector Control Consortium" (IVCC) zu, das von der "Liverpool School of Tropical Medicine" geleitet wird, um neue Insektizide und andere Kontrollmöglichkeiten für die Moskito-Schwärme zu entwickeln.
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