Der ePass kommt
Bundesdruckerei will erste ePässe am 1. November 2005 produzieren
Am Dienstag den 1. November 2005 will die Bundesdruckerei planmäßig die ersten elektronischen Reisepässe für Deutschland produzieren. Künftig sollen etwa 2 Millionen ePässe pro Jahr hergestellt werden.
Mit der Einführung des ePasses setzt Deutschland eine entsprechende EG-Verordnung um und gehört zu den ersten europäischen Ländern, die den elektronischen Reisepass einführen. Produziert werden die Pässe von der Bundesdruckerei als Generalunternehmer. Das privatwirtschaftliche Unternehmen produziert seit Jahren Personalausweise und Reisepässe für Deutschland.
- Der ePass kommt
- Der ePass kommt
Für die Herstellung der neuen ePässe hat die Bundesdruckerei ihre Produktion erweitert. Sie sollen auch künftig mit den bekannten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein, hinzu kommt aber der Produktionsschritt zur elektrischen Personalisierung des Chips im Pass.
Auf diesem Chip werden das Lichtbild des Passinhabers sowie die auf der Passkarte enthaltenen Daten, wie Name, Geburtsdatum und Gültigkeitsdauer des Dokuments, und eine digitale Signatur gespeichert. Ab März 2007 sollen in neuen Pässen zusätzlich die Fingerabdrücke digital erfasst werden. Dabei werden die Daten nur auf dem Chip abgelegt, eine zentrale Speicherung der Daten soll es nicht geben.
Für den Bürger ändern sich mit den neuen Pässen zunächst vor allem die Anforderungen an das Passbild. Künftig muss nach EU-Vorgabe, der Passinhaber frontal abgebildet sein und nicht mehr im Halbprofil.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Der ePass kommt |
- 1
- 2







Sicherheit... ePass - Der Reisepass mit biometrischen Merkmalen (BSI) http://www.bsi.bund...
Mikrowelle. http://www.zerberus.de/texte/aktion/rfid/
Wetten, daß die Diplomatenpässe nicht so einen Chip bekommen...
"Zudem bleibe der Reisepass auch dann gültig, wenn der Chip nicht mehr funktioniert...