Auch Berlin bekommt ein WiMAX-Netz

Kommerzielles WiMAX-Netz soll in Pankow starten

Am 8. November 2005 soll der Startschuss für das erste kommerzielle WiMAX-Netz im Berliner Bezirk Pankow fallen. Privat- und Geschäftskunden sollen in der weitgehend DSL-freien Zone Internet und VoIP per Funk nutzen können.

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Hinter dem Angebot steht das Unternehmen Deutsche Breitbanddienste (DBD) und der Provider MAXXtelekom, die am 8. November 2005 mit ihrem WiMAX-Angebot in Zusammenarbeit mit Intel starten wollen.

In großen Teilen des Bezirks ist Ende 2005 ein 56K-Einwahlmodem "Spitzen-Technologie", selbst ISDN-Anschlüsse stehen nicht ausreichend zur Verfügung, erläutert die Bürger-Initiative DSLnachPankow. Außer im Stadtteil Prenzlauer Berg steht im Großbezirk vor allem wegen der Anfang der 90er Jahre verbauten Glasfaserleitungen kein DSL und damit verbunden keine breitbandigen Internetzugänge zu Pauschaltarifen zur Verfügung. Rund 70.000 Haushalte, Gewerbe und Freiberufler sind allein in Pankow betroffen.

Abhilfe soll nun WiMAX mit Angeboten für Privatkunden samt Internettelefonie schaffen, die preislich und leistungsmäßig mit DSL vergleichbar sind. Von Preisen von 33,99 Euro für einen Anschluss mit 1,5 MBit/s samt Flatrate bis hin zu 43,99 für 3,5 MBit/s ist im Forum der Initiative DSLnachPankow die Rede - VoIP inklusive. Auch für Geschäftskunden soll es Angebote geben.

Das Pankower WiMAX-Netz startet mit Privat- und Geschäftskunden, die sich in den vergangenen Monaten in die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative für Breitbandinfrastruktur in Berlin-Pankow eingetragen haben.

DBD sucht gezielt die Zusammenarbeit mit Gemeinden, die mangels einer DSL-Versorgung besonderes Interesse an entsprechenden Angeboten haben. Dazu hat DBD eine spezielle Website unter dslonair-fuer-alle.de als Anlaufpunkt für interessierte Gemeinden eingerichtet.

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