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Spieletest: Black & White 2 - Alles andere als göttlich

Screenshot #2
Screenshot #2
Eine der besten Ideen in Black & White waren sicherlich die riesigen Kreaturen, die auch diesmal wieder mit von der Partie sind. Der Spieler wählt also etwa eine Kuh oder einen Affen und lässt den als virtuelles, göttliches Alter Ego in der Welt agieren, nachdem man ihm den eigenen Willen antrainiert hat. Letzteres geschieht recht simpel: Eine bestimmte Aktion wird angeklickt und danach mit einer Belohnung oder einer Strafe versehen. Verpasst man der Riesen-Kuh etwa zahlreiche Ohrfeigen, nachdem sie ein paar Arbeiter verputzt hat, lernt sie schnell, das zukünftig dann wohl doch besser zu unterlassen.

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Screenshot #3
Screenshot #3
Mit der Steuerung im ersten Black & White kamen viele Spieler nicht zurecht und auch beim Nachfolger hakt es an einigen Stellen. Es braucht seine Zeit, bis hier wirklich von einer komfortablen Bedienung gesprochen werden kann. Dafür sind die Handlungsmöglichkeiten innerhalb der Kampagnen dann wieder recht groß: Die Gestaltung der Erdoberfläche und des eigenen Dorfes etwa obliegt einem zum Großteil selbst. Dafür sind die Nebenaufträge, die zwischenzeitlich absolviert werden müssen, um zum Beispiel Zauber zu bewirken, stellenweise recht nervtötend. Da muss dann eine bestimmte Menge Holz besorgt oder Schafe gefangen werden. Als "Belohnung" winken immerhin einige nett anzusehende Kräfte wie zum Beispiel das Beschwören eines Vulkans.

Screenshot #4
Screenshot #4
Optisch darf man zufrieden sein: Die Landschaften hätten zwar ruhig noch etwas detaillierter sein dürfen, dafür gibt es unzählige Details und die Gestik sowie Mimik der Kreaturen ist eine Klasse für sich.

Black & White 2 ist seit dem 12. Oktober 2005 für PC im Handel erhältlich. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab 12 Jahren erhalten.

Fazit:
Trotz vieler angesprochener Kritikpunkte macht Black & White 2 über weite Strecken durchaus Spaß. Das eigene Dorf immer weiter auszubauen, das Volk wachsen zu sehen und mit der Kreatur alles Mögliche anzustellen, ist wirklich unterhaltsam. Gleichzeitig lässt die Kampagne Abwechslung vermissen, ein freies Spiel fehlt und die Gegner-KI ist praktisch nicht vorhanden. Unterm Strich bleibt ein solides Aufbaustrategiespiel übrig - für einen einst so stilprägenden Chefentwickler wie Peter Molyneux eine ganz schön magere Ausbeute.

 Spieletest: Black & White 2 - Alles andere als göttlich
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