Freie Nessus-Forks entstanden
Anfang Oktober 2005 gab Nessus-Entwickler Renaud Deraison bekannt, dass die Software ab Version 3 zwar kostenlos bleibe, jedoch nicht mehr unter der GPL veröffentlicht werde. Version 2 hingegen steht weiterhin unter der GPL, wird aber vom Team selbst nicht mehr weiterentwickelt.
Doch bereits jetzt gibt es zwei Projekte, die auf Basis von Nessus 2 GPL-Lösungen entwickeln. Porz-Wahn arbeitet konkret mit Nessus 2.2.5, hat aber noch keine eigene Version veröffentlicht.
Auch GNessUs basiert auf Version 2.2.5 und hat ebenfalls noch keine Version veröffentlicht. Hinter GNessUs steht Tim Brown, der bei der englischen Computer-Sicherheitsfirma Portcullis Computer Security(öffnet im neuen Fenster) arbeitet. Da der Name des Projektes Nessus allerdings zu sehr ähnelt, wurde es von Tenable – der Firma hinter Nessus – gebeten, diesen zu ändern. In Kürze will sich das Projekt daher umbenennen.
Ron Gula von Tenable zeigte sich gegenüber dem IT-Magazin NewsForge(öffnet im neuen Fenster) weiterhin überzeugt vom Schritt, Nessus 3 als Closed Source anzubieten. Es gäbe genügend Kunden, die eine kommerzielle Version mit vollem Support haben wollen, so Gula.
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