CeBIT-Veranstalter: Der IFA fehlt es an Internationalität

Deutsche Messe AG räumt indirekt zunehmende Konkurrenz mit der IFA ein

Die Deutsche Messe AG, Ausrichter der CeBIT in Hannover, reagiert auf die Entscheidung, die IFA fortan jährlich stattfinden zu lassen. Der IFA fehle es an Internationalität, die CeBIT sei mit deutlichem Abstand die Nr. 1 der Branche.

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Ernst Raue, Mitglied des Vorstandes der hannoverschen Messegesellschaft, betont die unterschiedliche konzeptionelle Ausrichtungen beider Messen: "Die CeBIT steht unter dem Motto 'Digital Solutions for Work & Life'. Sie ist die einzige Messe weltweit, die das gesamte Spektrum an Informations- und Kommunikationstechnik zeigt." Im Unterschied zur CeBIT decke die IFA nur den Teilbereich der Unterhaltungselektronik ab.

Außerdem richte sie sich vor allem an Endkunden und hänge damit am heimischen Markt, so Raue: "Der IFA fehlt es an Internationalität." Von Seiten der CeBIT-Veranstalter verweist man vor allem auf Besucher und Ausstellerzahlen, denn in dieser Hinsicht kann die IFA der CeBIT bislang nicht das Wasser reichen.

Als eine der wichtigsten Zielgruppen der CeBIT bezeichnet Raue den Handel, den die CeBIT seit diesem Jahr versucht mit dem "Planet Reseller" anzusprechen. Die IFA positioniert sich hingegen als größte Ordermesse für Unterhaltungselektronik.

Raue räumt aber indirekt eine zunehmende Konkurrenz der beiden Veranstaltungen ein: "Der Trend der ITK-Entwicklungen geht eindeutig in Richtung Konvergenz: Lebens- und Arbeitswelt wachsen am und im Computer zusammen."

Als "Beleg für die Schlagkraft der CeBIT" führt Raue die Flächenerweiterungen einiger großer Unternehmen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik an: So plant zum Beispiel Samsung einen völlig neuen Auftritt auf der CeBIT. Zudem sind Panasonic und Sharp mit großen Konzernständen in Halle 1 vertreten und auch BenQ sowie LG haben deutlich mehr Flächen als im Vorjahr gebucht. Hingegen kehrt Sony eines Presseberichts zu Folge der CeBIT den Rücken.

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