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5.1-Surround-Sound für DVB-T

DVB-T-Sendungen mit Surround-Sound laufen auch auf normalen AV-Empfängern. Wie sich DVB-T um 5.1-Sound erweitern lässt, ohne dabei auf eine Abwärtskompatibilität zu verzichten, zeigt Coding Technologies zusammen mit dem Institut für Rundfunktechnik (IRT), DTS und Philips. Die Audioübertragung bleibt kompatibel zu vorhandenen AV-Empfängern und DVB-T-Set-Top-Boxen, nutzt aber eine neue MPEG-Surround-Technik mit der Layer-2 Audio-Kompression, dem Standard-Codec von DVB-T.
/ Jens Ihlenfeld
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Dank der neuen Lösung können Sender ihre heutigen DVB-T-Programme auf Mehrkanal-Audio für die Wiedergabe mit jedem DTS-kompatiblen AV-Empfänger nachrüsten. Die Rückwärtskompatibilität mit Stereo-Set-Top-Boxen bleibt vollständig gewährleistet, da das Layer-2-MPEG-Surround-Signal auf einem Layer-2-Stereosignal basiert, so Coding Technologies. Ein "Simulcast", also eine gleichzeitige Übertragung von Stereo- und Multikanal-Streams, wird damit überflüssig.

Die Lösung besteht dabei aus einem Layer-2-MPEG-Surround-Decoder und einem DTS-Encoder, der das digitale Audiosignal im DTS-Format liefert; beide müssen in der Set-Top-Box des Endanwenders integriert werden. Das kodierte DTS-Signal wird dann über die digitale S/PDIF-Schnittstelle direkt an den AV-Empfänger weitergegeben, während existierende DVB-T-Empfänger einfach den Stereoanteil des Signals ohne Qualitätseinbuße wiedergeben.

Das MPEG-Surround-Signal erfordert keine wesentlich höhere Bitrate als der Layer-2-Stereo-Stream, so die Entwickler.


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