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Auch Microsoft will eine Büchersuche starten

Zusammenarbeit mit der Open Content Alliance und dem Internet Archive geplant. Google hat sich mit seiner Büchersuche bislang vor allem viel Ärger eingehandelt. Viele Autoren sehen sich ihrer Rechte beraubt, obwohl die Bücher nur in kleinen Ausschnitten zur Verfügung stehen und Google vorerst das Scannen eingestellt hat. Dennoch kündigt Microsoft nun an, mit einer eigenen Büchersuche starten zu wollen und so den Zugriff auf Millionen Bücher zu ermöglichen – allerdings nicht im Alleingang.
/ Jens Ihlenfeld
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Microsofts Büchersuche soll wie zu erwarten als Teil der MSN-Suche angeboten werden, einen Beta-Version soll im kommenden Jahr starten. Dazu will MSN der Open Content Alliance (OCA) beitreten, um gemeinsam mit dem Internet Archive, Yahoo, Adobe, HP und der Universität Kalifornien Bücher zu scannen und mit den Rechteinhabern zusammen zu arbeiten.

Entsprechend den Plänen der Open Content Alliance will MSN zunächst Bücher zugänglich machen, deren Urheberrechte erloschen sind. Dabei setzt MSN auf eine enge Kooperation mit dem Internet Archive, um die Inhalte zu digitalisieren.

Im nächsten Schritt will MSN das Angebot dann auf andere Offline-Inhalte ausweiten, sich primär aber um gedruckte Medien kümmern, die nicht urheberrechtlich geschützt sind. Später sollen auch andere Medientypen wie Film und Musik einbezogen werden. Man werde dabei alle Urheberrechte respektieren und mit den Rechteinhabern zusammenarbeiten, betont Microsoft.


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