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Erstes Intel-Mainboard mit ATI-Grafik-Chipsatz

"Desktop Board D101GGC" mit Radeon Xpress 200. In der Regel bietet Intel seine als sehr stabil geltenden Mainboards nur mit den eigenen Chipsätzen an. Mit dem für Pentium 4 und Celeron D gedachten "Desktop Board D101GGC Essential Series" machte Intel eine Ausnahme und verbaute einen ATI-Chipsatz vom Typ Radeon Xpress 200, dessen Onboard-Grafik mehr Leistung bietet als Intels aktueller Extreme-Graphics-Kern.
/ Christian Klaß
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Das im MicroATX-Formfaktor gehaltene Mainboard fasst CPUs mit LGA775-Sockel, bietet einen 800/533 MHz Systembus, zwei DIMM-Sockel für bis zu 2 GByte DDR400/333-SDRAM und kann per PCI-Express-x16-Steckplatz auch um eine Grafikkarte erweitert werden. Dazu kommen noch ein PCI-Express-x1-Steckplatz, zwei herkömmliche PCI-Steckplätze, 4 SATA-Anschlüsse (1,5 Gbps), maximal 8 USB-2.0-Ports und einmal 10/100-Mbps-Ethernet.

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Dazu kommt Intels 5.1-Audio-Technik ("High Definition Audio"), mit der an das Mainboard angeschlossene Audio- und Mikrofon-Kabel automatisch zugeordnet werden und die nervige manuelle Zuordnung des richtigen Kabels für die richtige Buchse entfällt. Auf Firewire und RAID muss beim D101GGC allerdings verzichtet werden. Zudem sind Intel-Boards nicht auf das Übertakten ausgelegt, sondern auf einen besonders stabilen Betrieb.

Dass Intel einen ATI-Chipsatz verbaut, darf dann schon als etwas Besonderes gelten, denn Experminente macht der Chipriese bei seinen Mainboards nicht. Ob Intel damit Chipsatz-Engpässe im Low-End-Bereich entschärfen oder diesen langfristig links liegen lassen will, bleibt abzuwarten. Den Preis und die Verfügbarkeit des D101GGC(öffnet im neuen Fenster) in Europa konnte die Redaktion noch nicht von Intel in Erfahrung bringen.


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